Nach tödlichem Crash in Stuttgart: Prozess gegen Fahrer beginnt bald
- Bei dem Unfall vor knapp einem Jahr kam eine 46-Jährige ums Leben. (Archivbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Stuttgart. Nach einem tödlichen Unfall an einer Straßenbahn Haltestelle in der Stuttgarter Innenstadt beginnt bald der Prozess gegen den mutmaßlichen Fahrer. Der 43 Jahre alte Mann muss sich am Mittwoch, 20. Mai vor dem Amtsgericht Stuttgart verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs vor. Bei dem Unfall kam eine 46 Jahre alte Frau ums Leben. Acht weitere Fußgänger wurden teilweise schwer verletzt.
Nach Angaben der Ermittler war der Mann Anfang Mai mit seinem Auto im Bereich der Straßenbahn Haltestelle Olgaeck nahe der Innenstadt von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen fuhr anschließend in den Fußgängerbereich der Haltestelle und erfasste mehrere Menschen.
Vorwurf des Drogen und Medikamentenkonsums
Laut Anklage soll der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls fahruntüchtig gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft führt dies auf den vorherigen Konsum von Betäubungsmitteln und Medikamenten zurück.
Der Verteidiger des Mannes hatte bereits bei der Anklageerhebung erklärt, bei seinem Mandanten sei nur eine Restkonzentration entsprechender Substanzen festgestellt worden.
Für das Verfahren ist bislang ein Verhandlungstag angesetzt. Das Gericht hat nach eigenen Angaben neun Zeugen und zwei Sachverständige geladen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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