Nach Schüssen in Ludwigsburg: Mutmaßlicher Auftraggeber in der Türkei festgenommen

Nach Schüssen auf zwei Männer in Ludwigsburg im April 2025 haben die Ermittler den mutmaßlichen Anstifter für die Tat in der Türkei festgenommen. (Symbolbild) | Foto: Bernd Weißbrod/dpa
  • Nach Schüssen auf zwei Männer in Ludwigsburg im April 2025 haben die Ermittler den mutmaßlichen Anstifter für die Tat in der Türkei festgenommen. (Symbolbild)
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Ludwigsburg. Mehr als ein Jahr nach Schüssen auf zwei Männer haben Ermittler den mutmaßlichen Anstifter der Tat gefasst. Der 29 Jahre alte Verdächtige wurde Anfang Mai in der Türkei festgenommen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit.

Die Behörden gehen in dem Fall von versuchtem Mord aus. Gegen den Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit lag ein internationaler Haftbefehl vor. Beantragt hatte ihn die Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Eine der meistgesuchten Personen Europas

Nach Angaben der Ermittler gehörte der Verdächtige zu den meistgesuchten Personen Europas. Die Fahndung stand im Zusammenhang mit einer von Europol koordinierten Taskforce gegen sogenannte „Violence as a Service“. Damit beschreiben Ermittler kriminelle Strukturen, bei denen Gewalt als bezahlte Dienstleistung organisiert wird. Weitere Details nannten die Behörden zunächst nicht.

Schüsse auf zwei Männer im April

Der Fall geht auf eine Tat im April vergangenen Jahres in Ludwigsburg zurück. Ein oder mehrere Unbekannte gaben mehrere Schüsse auf zwei Männer im Alter von 39 und 40 Jahren ab. Verletzt wurde niemand. Die Kugeln trafen jedoch ein geparktes Fahrzeug.

Die Täter flohen anschließend.

Die Ermittlungen führt die Sonderkommission „Frost“. Sie befasst sich auch mit Schüssen auf einen Sicherheitsmitarbeiter in Tamm im Kreis Ludwigsburg.

Bereits im November hatten Ermittler bei einer Razzia in den Kreisen Esslingen und Ludwigsburg mehrere junge Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, den Mordversuch geplant und ausgeführt zu haben. Seit April läuft dazu ein Prozess vor dem Landgericht Heilbronn. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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