Nach Höhlensturz bei Öllingen: Mädchen aus Klinik entlassen
- Das Mädchen stürzte durch ein Loch in die Höhle und fiel laut Polizei etwa drei Meter in die Tiefe. (Archivbild)
- Foto: Markus Brandhuber/dpa
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Öllingen. Nach einem schweren Sturz in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb ist ein achtjähriges Mädchen wieder zu Hause. Das Kind konnte am Samstag, 11. April, aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das teilte die Gemeinde Öllingen im Alb Donau Kreis mit.
Die Familie war laut Polizei nur zu Besuch in der Region. Nach der Entlassung plant sie die Rückreise in ihr Heimatland.
Der Unfall hatte sich am Donnerstag, 9. April, bei einer Wanderung im Lonetal ereignet. Das Mädchen war mit seiner Familie an der Bocksteinhöhle unterwegs und stürzte in eine Höhle. Nach Angaben der Ermittler fiel das Kind rund drei Meter in die Tiefe und erlitt schwere Verletzungen.
Ein Rettungshubschrauber brachte die Achtjährige in eine Klinik.
Gelände weiter gesperrt
Die Bocksteinhöhle gehört zum Unesco Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Die Höhle ist frei zugänglich. Aus Gründen des Natur und Denkmalschutzes sowie wegen des Welterbestatus soll das Gelände möglichst ursprünglich bleiben, teilte die Gemeinde mit.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stürzte das Mädchen vermutlich aus Unachtsamkeit in eines der natürlichen Löcher der Höhlendecke.
Der Bereich rund um den Höhlenkomplex wurde nach dem Unfall vorsorglich weiträumig abgesperrt. Die Gemeinde teilte mit, dass diese Absperrung bis auf weiteres bestehen bleibt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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