Nach Belästigung in Rulantica: Europa-Park betont Sicherheitsmaßnahmen
- Nach Belästigung von Kindern im Rulantica bedauert der Europa-Park den Vorfall. (Archivbild)
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Rust. Nach einem mutmaßlichen Belästigungsfall im Erlebnisbad Rulantica verweist der Europa Park auf umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Ein 24 Jahre alter Mann soll dort zwei Mädchen im Kindesalter unsittlich berührt haben.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 20. Juni, im Wasserpark des Freizeitparks in Rust. Nach Angaben eines Sprechers konnten Mitarbeiter und Polizei den Tatverdächtigen durch schnelles Handeln vor Ort identifizieren.
Die beiden Kinder wandten sich zunächst an eine erziehungsberechtigte Person. Diese informierte anschließend Beschäftigte des Bades. Alarmierte Polizeikräfte trafen den Mann noch im Bad an. Weitere Details zum Verdächtigen oder zum Ablauf nannte die Polizei auf Anfrage nicht.
Viele Mitarbeiter und technische Kontrolle
Nach Angaben des Betreibers sind allein im Bereich der Badesicherheit rund 50 Mitarbeiter im Einsatz. Sie stehen per Funk miteinander in Verbindung.
Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem
- Videoüberwachung in verschiedenen Bereichen
- ein zusätzlicher Sicherheitsdienst
- regelmäßige Awareness Schulungen für das Personal
Der Europa Park betont, dass die Schutzmaßnahmen in den vergangenen Monaten weiter verstärkt wurden.
Weitere Maßnahmen nach früherem Fall
Nach Angaben des Sprechers wurden seit dem vergangenen Jahr zusätzliche technische Kontrollen beim Einlass und Auslass eingeführt. Auch die Sensibilisierung der Gäste sei vor dem Besuch und vor Ort ausgeweitet worden.
Hintergrund ist ein schwerer Vorfall aus dem August des vergangenen Jahres. Damals war ein sechs Jahre altes Mädchen aus dem Bad verschwunden. Später stellte sich heraus, dass ein 31 Jahre alter Mann das Kind angesprochen und aus dem Bad geführt hatte, um es zu missbrauchen.
Das Mädchen wurde später mehrere Kilometer entfernt verängstigt gefunden. Der Mann wurde inzwischen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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