Nach Angriff in Stuttgarter Einkaufszentrum: 47-Jährige stirbt im Krankenhaus
- Das Einkaufszentrum wurde zwischenzeitlich abgesperrt. (Archivbild)
- Foto: Christoph Schmidt/dpa
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Stuttgart. Der Fall rückt den Schutz vor Partnerschaftsgewalt am Arbeitsplatz in Stuttgart in den Fokus: Eine 47-Jährige ist rund sechs Wochen nach einem Angriff in einem Einkaufszentrum ihren schweren Verletzungen erlegen. Nach Angaben der Polizei starb die Frau im Krankenhaus. Sie hatte bei der Tat Stich- und Brandverletzungen erlitten.
Tatverdächtig ist ihr 54 Jahre alter getrennt lebender Ehemann. Gegen ihn lag ein gerichtlicher Unterbringungsbefehl vor. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Angriff kurz nach Öffnung der Shopping-Mall
Der Mann soll die Frau am 23. Juli zunächst mit einem Messer attackiert und sie anschließend in Brand gesetzt haben. Der Angriff ereignete sich kurz nach Öffnung einer beliebten Shopping-Mall in der Innenstadt. Die Frau arbeitete laut Polizei in einem Ladengeschäft.
Zeugen fiel der mutmaßliche Täter später auf. Knapp zwei Stunden nach der Tat wurde er im Stadtteil Heumaden festgenommen.
Kontaktverbot war bereits verhängt
Nach Polizeiangaben hatte der Mann seine Frau bereits Mitte Juni in einem Fall von Partnerschaftsgewalt leicht verletzt. Wegen eines gerichtlich verhängten Kontakt- und Annäherungsverbots durfte er sich der Arbeitsstelle der Frau nicht nähern.
Bis zu dem Angriff lagen laut Polizei keine Anhaltspunkte dafür vor, dass der Mann gegen dieses Verbot verstoßen könnte. Das Einkaufszentrum am Mailänder Platz im Europaviertel liegt wenige Gehminuten vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt. Es umfasst rund 43.000 Quadratmeter mit etwa 200 Läden, Gastronomie- und Dienstleistungsbetrieben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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