München: Ehepaar unter Spionageverdacht für chinesischen Geheimdienst festgenommen

Die Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, für einen ausländischen Geheimdienst gearbeitet zu haben. | Foto: René Priebe/PR-Video /dpa
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  • Die Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, für einen ausländischen Geheimdienst gearbeitet zu haben.
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München. Der Verdacht auf Spionage an deutschen Hochschulen rückt in den Fokus der Ermittler. In München hat die Bundesanwaltschaft zwei mutmaßliche Agenten für einen chinesischen Geheimdienst festnehmen lassen.

Nach Angaben der Karlsruher Behörde handelt es sich um ein Ehepaar mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die beiden sollen Kontakt zu Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen aufgenommen haben. Ziel soll gewesen sein, Informationen für einen chinesischen Geheimdienst zu beschaffen.

Ermittlungen in mehreren Bundesländern

Im Zusammenhang mit dem Fall liefen Ermittlungsmaßnahmen in mehreren Bundesländern. Details zu den betroffenen Einrichtungen oder möglichen Forschungsthemen nannte die Bundesanwaltschaft zunächst nicht.

Die Bundesanwaltschaft wirft den Verdächtigen Wissenschaftsspionage vor. (Archivbild) | Foto: Christoph Schmidt/dpa
  • Die Bundesanwaltschaft wirft den Verdächtigen Wissenschaftsspionage vor. (Archivbild)
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Die Festnahmen erfolgten im Raum München. Die Ermittlungen richten sich gegen den Verdacht der geheimdienstlichen Agententätigkeit für China.

Wissenschaft im Fokus von Geheimdiensten

Sicherheitsbehörden warnen seit Jahren davor, dass ausländische Geheimdienste verstärkt versuchen, an Forschungsergebnisse aus Deutschland zu gelangen. Besonders im Blick stehen dabei Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit internationaler Zusammenarbeit.

Ob und welche Informationen in dem aktuellen Fall tatsächlich weitergegeben wurden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere Einzelheiten will die Bundesanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen. dpa/red

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Die Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, für einen ausländischen Geheimdienst gearbeitet zu haben. | Foto: René Priebe/PR-Video /dpa
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Cornelia Bauer aus Speyer

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