Machetenangriff in Ahrensburg: Frau lebensgefährlich verletzt
- Nach einem Angriff mit einer machetenartigen Hiebwaffe in Ahrensburg ermittelt die Mordkommission wegen versuchten Tötungsdeliktes. Eine Frau wurde lebensgefährlich verletzt, ein Mann leicht verletzt, der Tatverdächtige wurde festgenommen.
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Ahrensburg. Am Montag, 7. September, hat ein 32 Jahre alter deutscher Mann aus dem Kreis Stormarn gegen 9.45 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus im Ostpreußenweg in Ahrensburg eine 43 Jahre alte Frau und einen 54 Jahre alten Mann mit einer Hiebwaffe angegriffen, wie die Polizeidirektion Lübeck berichtet.
Nach bisherigem Stand waren die beiden in Lübeck wohnenden Geschädigten mit Reinigungsarbeiten in dem Mehrfamilienhaus beschäftigt, als sich ihnen der Tatverdächtige näherte. Weil er ein langes, machetenartiges Schwert bei sich gehabt haben soll, flüchteten die Frau und der Mann ins Freie und suchten Schutz in ihrem Pkw. Der Angreifer soll eine Scheibe des Autos eingeschlagen und anschließend die Frau mit der Hiebwaffe lebensgefährlich verletzt haben. Als ihr Begleiter zu Hilfe kam, wurde auch er im Kontakt mit dem Tatverdächtigen leicht verletzt.
Kurz darauf entfernte sich der Angreifer zu Fuß. Aufgrund mehrerer Zeugenhinweise nahm die Polizei ihn unmittelbar nach der Tat in Tatortnähe fest. Einsatzkräfte beschlagnahmten vor Ort ein langes, machetenartiges Schwert. Spezialisten der Spurensicherung der Kriminalpolizei sicherten Spuren und Beweismittel.
Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und die Staatsanwaltschaft Lübeck ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Hintergrund des Angriffs ist weiter unklar. Nach Angaben der Ermittler gibt es Hinweise darauf, dass sich der Tatverdächtige in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben soll. Er befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |