Löschroboter im Einsatz nahe Bad Kreuznach: Glutnester im Wald
- Der nahe Ort Traisen wurde vorsorglich vollständig geräumt.
- Foto: Kevin Schößler/dpa
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Bad Kreuznach. Nach dem Waldbrand nahe dem Rotenfels sollen nun Löschroboter helfen, verbliebene Glutnester zu bekämpfen. Die Technik soll in dem schwer zugänglichen Gelände nahe Bad Kreuznach eingesetzt werden und den aufgeheizten Waldboden abkühlen.
Nach Angaben eines Sprechers der Kreisverwaltung hat sich die Lage durch einsetzenden Regen zuletzt etwas entspannt. Dennoch bleiben zahlreiche Brandstellen im Boden aktiv. Die Roboter sollen gezielt in Bereiche fahren, die für Einsatzkräfte gefährlich sind.
Munition aus dem Zweiten Weltkrieg erschwert Einsatz
Das Feuer war am Samstag, 27. Juni, in einem Waldgebiet in der Nähe des Rotenfels an der Nahe ausgebrochen. Die Brandbekämpfung gestaltet sich schwierig. Grund ist Munition aus dem Zweiten Weltkrieg, die noch im Boden liegen kann.
Für Feuerwehr und Einsatzkräfte besteht dadurch ein erhöhtes Risiko. Maschinen können in solchen Bereichen eingesetzt werden, ohne Menschen unmittelbar zu gefährden.
Ort Traisen vorsorglich geräumt
Als Vorsichtsmaßnahme wurde der nahegelegene Ort Traisen am Sonntag, 28. Juni, vollständig geräumt. Die Behörden reagierten damit auf die unklare Lage rund um mögliche Explosionen durch alte Munition.
Der geplante Einsatz der Löschroboter soll vor allem folgende Aufgaben übernehmen:
- Aufspüren und Ablöschen versteckter Glutnester
- Kühlen des stark erhitzten Waldbodens
- Einsatz in Bereichen mit möglicher Munitionsbelastung
Die Einsatzkräfte hoffen, damit ein erneutes Aufflammen des Waldbrandes zu verhindern und das Gebiet schrittweise zu sichern. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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