Kampfjet-Absturz in Spangdahlem: Pilot rettet sich
- Die Maschine wurde völlig zerstört.
- Foto: Harald Tittel/dpa
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Spangdahlem. Nach dem Absturz eines US-Kampfjets laufen auf der Airbase Spangdahlem in der Eifel die Untersuchungen. Der Pilot der F-16 konnte sich nach Angaben der Airbase sicher mit dem Schleudersitz retten und wird medizinisch behandelt. Das Unglück ereignete sich gegen 14.30 Uhr, die Ursache ist noch unklar.
F-16 vollständig zerstört
Die Maschine wurde bei dem Crash vollständig zerstört. Auf dem Gelände liegen ausgebrannte Flugzeugteile. Die F-16 gehört zur US-Luftwaffe und zum 52. Jagdgeschwader, das in Spangdahlem stationiert ist.
Bei den Löscharbeiten war auch der Brand- und Katastrophenschutz des Eifelkreises Bitburg-Prüm im Einsatz. Der Kreis teilte mit, zum Unfallhergang und zu weiteren Einzelheiten derzeit keine Angaben machen zu können. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein Mensch verletzt.
Wichtiger Standort in der Eifel
In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel unterstützt weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato. Der Standort zählt rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter sowie Angehörige. Zudem arbeiten dort 700 bis 800 Deutsche.
Frühere Abstürze in der Region
Bei einem früheren Absturz im Oktober war ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt im Kreis Trier-Saarburg abgestürzt. Der Pilot rettete sich damals bei einem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz und wurde leicht verletzt. Auch im September stürzte eine F-16 aus Spangdahlem bei Oberkail in der Eifel ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Im April ging ein weiteres US-Militärflugzeug aus Spangdahlem bei Laufeld in der Eifel zu Boden. Der Pilot überlebte verletzt.
US-Luftwaffe seit Jahrzehnten präsent
Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der fünfziger Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern als einer der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär. Vor einigen Jahren gab es Abzugspläne unter dem damaligen wie heutigen US-Präsidenten Donald Trump. Die US-Regierung setzte sie nicht um und legte die Pläne später auf Eis. Das sorgte in der Eifel für große Erleichterung. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |