Großeinsatz in Rheinland Pfalz: Polizei hebt Drogenring aus
- Die Aktion der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) fand am 11. Mai statt. (Symbolbild)
- Foto: Soeren Stache/dpa
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Mainz. Ein großer Schlag gegen den internationalen Drogenhandel betrifft auch den Südwesten. Ermittler haben bei einem länderübergreifenden Einsatz in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg mehrere Verdächtige festgenommen und große Mengen Rauschgift sichergestellt.
Nach Angaben des Landeskriminalamts in Mainz durchsuchten mehr als 300 Einsatzkräfte gleichzeitig insgesamt 19 Objekte. Betroffen waren Wohnungen, Geschäftsräume, Lagerflächen und Fahrzeuge. Teilweise unterstützten Spezialeinheiten die Maßnahmen.
Die Beschuldigten stehen im Verdacht, über internationale Lieferketten größere Mengen Kokain nach Deutschland gebracht zu haben. Die Ermittlungen liefen verdeckt seit Juni 2024.
Fluchtversuch aus dem Fenster
Während des Zugriffs versuchte ein Verdächtiger zu fliehen. Nach Behördenangaben sprang er aus einem Fenster im ersten Obergeschoss. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen.
Autos zu Schmuggelfahrzeugen umgebaut
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiche Beweise sicher. Darunter befanden sich
- 45 Kilogramm Marihuana
- 15 Kilogramm Haschisch
- 27 Kilogramm Ecstasy
- etwa ein Kilogramm Kokain
Außerdem fanden die Einsatzkräfte einen Revolver mit Munition, mehrere Kryptotelefone sowie sechs Fahrzeuge. Einige Autos waren nach Polizeiangaben gezielt zu Schmuggelfahrzeugen umgebaut worden.
Sichergestellt wurden zudem rund 100000 Euro Bargeld sowie Goldbarren und Goldmünzen.
Gegen vier Verdächtige ergingen Haftbefehle. Ein weiterer Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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