Gondelabsturz in Engelberg heute – ein Todesopfer
- Im Skigebiet schien die Sonne, aber es gab Windwarnungen.
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Engelberg. Engelberg steht nach einem schweren Gondelunglück unter Schock. Bei starkem Wind ist am Mittwoch, 18. März, eine Gondel der Titlis-Bahn abgestürzt. Eine Person kam dabei ums Leben.
Die Kabine hatte sich nach Angaben der Polizei offenbar vom Seil gelöst. Sie stürzte einen schneebedeckten Hang hinab, überschlug sich mehrfach und kam erst an einem Strauch zum Stillstand. Ein Video des Unfalls wurde der Zeitung „Blick“ zur Verfügung gestellt.
In der für acht Personen zugelassenen Gondel befand sich laut Polizei nur eine Person. Angaben zur Identität oder Herkunft machte die Polizei in Engelberg zunächst nicht. Auch zur genauen Ursache des Unglücks äußerten sich die Ermittler noch nicht.
Unglück auf rund 2.000 Metern Höhe
Der Unfall ereignete sich auf etwa 2.000 Metern Höhe nahe der Mittelstation Trübsee. Die Lage erschwerte den Zugang für Rettungskräfte deutlich. Unter anderem war ein Rettungshubschrauber der Schweizer Rettungsflugwacht Rega im Einsatz.
Betroffen war die Gondelbahn Titlis Xpress im Skigebiet Engelberg-Titlis südlich des Vierwaldstättersees. Die Bahn transportiert Wintersportler bis auf rund 2.400 Meter Höhe.
Weitere Gondeln geräumt
Die Einsatzkräfte wurden kurz nach 11 Uhr alarmiert. Zwischen 100 und 200 Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt in anderen Gondeln auf der Strecke. Sie wurden im Laufe des Tages in Sicherheit gebracht, teilte der CEO der Titlis Bergbahnen mit.
Am Mittwochnachmittag blieb die Gondelbahn ebenso wie weitere Anlagen wegen starken Winds geschlossen. Der Wetterdienst Meteoschweiz meldete für Engelberg sonniges Wetter bei rund 8 Grad. Gleichzeitig galt eine Windwarnung mit Böen von bis zu 130 Kilometern pro Stunde in exponierten Lagen oberhalb von 1.800 Metern.
Das Gebiet Engelberg-Titlis zählt zu den bekanntesten Skiregionen der Schweiz. Es gilt als schneesicher von Oktober bis Mai und ist ein wichtiges Ziel für Wintersport und Tourismus. dpa/red
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |