Giftgas im Haus: Feuerwehr warnt nach dramatischem Einsatz in Stuttgart

Eine defekte Gastherme ist in Stuttgart am Abend gerade noch rechtzeitig entdeckt worden - ein Kohlenmonoxid-Messgerät schlug an. (Symbolbild) | Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
  • Eine defekte Gastherme ist in Stuttgart am Abend gerade noch rechtzeitig entdeckt worden - ein Kohlenmonoxid-Messgerät schlug an. (Symbolbild)
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Stuttgart. In einem Mehrfamilienhaus ist eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid entdeckt worden. Drei Bewohner mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ursache war eine defekte Gastherme.

Am Abend wurde der Rettungsdienst alarmiert, nachdem ein Bewohner bewusstlos geworden war. Andere Hausbewohner wählten den Notruf 112. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen ihre mitgeführten Kohlenmonoxid-Melder sofort an. Daraufhin wurde die Feuerwehr nachalarmiert.

Messungen ergaben eine sehr hohe Konzentration des giftigen Gases in mehreren Wohnungen des Gebäudes. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos. Beim Einatmen kann es schnell lebensgefährlich werden.

Die Einsatzkräfte fanden schließlich eine defekte Gastherme als Ursache. Die Anlage wurde sofort außer Betrieb genommen. Anschließend wurde das Mehrfamilienhaus gründlich belüftet.

Der Rettungsdienst untersuchte insgesamt fünf Menschen aus dem Gebäude. Drei von ihnen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Feuerwehr rät zu CO-Warnmeldern

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Kohlenmonoxid in Wohnungen oft unbemerkt entsteht. Besonders bei Heizgeräten mit Verbrennung besteht ein Risiko.

Empfohlen wird daher ein CO-Warner, vor allem in Haushalten mit:

  • Gasthermen
  • Ölheizungen
  • Kaminöfen oder anderen Feuerstätten

Die Geräte können gefährliche Konzentrationen frühzeitig melden und so Leben retten. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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