Feuer am Stuttgarter Großmarkt aus: LKA ermittelt
- Zerstörte Hallen zeugen vom Großbrand.
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Stuttgart. Für Händler und Gewerbekunden am Stuttgarter Großmarkt läuft der Betrieb trotz des Großbrands weiter. Nach rund 60 Stunden meldete die Feuerwehr am 6. Juli „Feuer aus“.
Brandermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und der Kriminalpolizei Stuttgart suchen nun auf dem Gelände nach der Ursache. Wie lange die Ermittlungen dauern, ist laut Polizei offen.
Schaden in Millionenhöhe
Das Feuer war am 3. Juli abends ausgebrochen. Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden im zweistelligen Millionenbereich. Zwei Hallen brannten nach Angaben der Feuerwehr vollständig nieder. Was dort genau gelagert war, konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen.
Zur Ursache gibt es bisher keine Hinweise. Nach Angaben der Polizei wird in alle Richtungen ermittelt. Ein technischer Defekt ist ebenso wenig ausgeschlossen wie absichtliche oder fahrlässige Brandstiftung. Spuren sollen im Laufe der Woche ausgewertet werden.
Großeinsatz und Aufräumarbeiten
Auch am Montag liefen auf dem Gelände noch Aufräumarbeiten. Seit dem Brandausbruch waren nach Feuerwehrangaben mehr als 350 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Werksfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehren und Technischem Hilfswerk vor Ort.
Der Einsatz zählt nach Angaben der Feuerwehr zu den größten in der Stuttgarter Geschichte. Die hohe Brandintensität erschwerte die Löscharbeiten. Einsatzkräfte blieben teils über Nacht zur Brandwache auf dem Gelände. Weil am 5. Juli noch Glutnester gelöscht werden mussten, konnten die Brandermittler das Marktgelände zunächst nicht vollständig betreten.
Ein privates Unternehmen soll den Brandschutt beseitigen.
Marktbetrieb schnell wieder aufgenommen
Der Großmarkt ist nach eigenen Angaben der drittgrößte Handelsplatz für frische Waren in Deutschland. Dort bieten mehr als 100 Import und Großhandelsfirmen unter anderem Obst, Gemüse und Blumen für Hotels, Gaststätten und andere Gewerbekunden an. Der Betrieb außerhalb des Brandbereichs war bereits am 4. Juli vormittags wieder aufgenommen worden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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