Entwarnung an Talsperre Forbach: Keine Einsätze am Wochenende
- Derzeit ist der Stausee an der Schwarzenbach-Talsperre fast vollständig entleert, damit unter anderem an der Staumauer gearbeitet werden kann. (Archivbild)
- Foto: Uli Deck/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Forbach. Nach mehreren Rettungseinsätzen an der fast vollständig entleerten Schwarzenbach Talsperre ist es über das lange Wochenende Anfang Mai ruhig geblieben. Polizei, Feuerwehr und Bergwacht mussten nach Angaben der Polizei keine weiteren Einsätze am Stausee im Kreis Rastatt fahren.
„Aus polizeilicher Sicht gibt es nichts zu vermelden“, erklärte ein Sprecher. Streifen hätten dennoch regelmäßig am Gelände der Talsperre vorbeigeschaut.
Rettungen Ende April
Erst wenige Tage zuvor hatte es dort zwei Zwischenfälle gegeben. Ende April retteten Einsatzkräfte einen Mann aus dem mittleren Bereich des trockengelegten Sees. Er hatte sich so schwer verletzt, dass er nicht mehr selbstständig laufen konnte.
Nur Stunden zuvor war bereits eine Frau im inneren Bereich des Stausees gestürzt. Laut Bergwacht rutschte sie an einem steilen Ufer einen Hang hinab.
Leerer Stausee zieht viele Besucher an
Der derzeit fast trockene See lockt viele Schaulustige an. Das vollständige Ablassen der Schwarzenbach Talsperre ist selten. In der rund hundertjährigen Geschichte geschah das bislang nur viermal.
Die Feuerwehr warnt jedoch eindringlich vor dem Betreten des Geländes. Besonders der tiefste Bereich gilt als gefährlich.
- Dort befindet sich ein Moor und Sumpfgebiet
- Der Untergrund kann nachgeben
- Steile Böschungen erhöhen die Absturzgefahr
Der Energieversorger EnBW ließ deshalb Hinweisschilder und Absperrungen an Zugängen aufstellen.
Die Talsperre wird wegen Sanierungsarbeiten vollständig geleert. Sie dient als Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerks und fasst rund 14 Millionen Kubikmeter Wasser. Das entspricht etwa 5600 Olympia Schwimmbecken. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |