Brand in Sulzfeld: Großeinsatz in Getreidelager
- In einem Getreidelager in Sulzfeld kam es am Samstagabend zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Mehr als 100 Feuerwehrleute verhinderten, dass die Flammen auf weitere Lagerbereiche und gelagerten Kunstdünger übergriffen.
- Foto: Feuerwehr Frankenthal
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Sulzfeld. Am Samstag, 11. Juli, hat eine starke Rauchentwicklung am Abend in einem Getreidelager in der Dammerstraße einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbands Landkreis Karlsruhe niemand.
Anwohner meldeten dichten Rauch aus dem Lagergebäude an die Integrierte Leitstelle. Mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr Sulzfeld bekämpften den Brand im Inneren und bauten zugleich eine Riegelstellung auf, um benachbarte Gebäude zu schützen. Die Dacheindeckung wurde durch das Feuer beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Lagerbereiche und insbesondere auf gelagerten Kunstdünger verhinderten die Einsatzkräfte jedoch. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Vertikalelevator in Brand. Die Fördereinrichtung transportiert Getreide zu den einzelnen Silos.
Wegen der Größe des Objekts und der intensiven Rauchentwicklung wurden weitere Wehren nachalarmiert. Neben Sulzfeld waren Feuerwehren aus Zaisenhausen, Kürnbach, Oberderdingen, Eppingen und Bretten vor Ort. Insgesamt standen 104 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Sämtliche Silos und Gebäudeteile wurden mit Wärmebildkameras kontrolliert. Weitere Glutnester oder Brandstellen wurden dabei nicht beobachtet. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte waren auch ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen vor Ort. Vier hauptamtliche Kräfte des Rettungsdienstes sowie acht Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Sulzfeld unterstützten den Einsatz. Ein Fachberater Chemie wurde zur Beurteilung der Lage hinzugezogen. Auch die Polizei war mit fünf Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers Bretten im Einsatz. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Schadens lagen zunächst nicht vor.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |