Brand in Kehler Disco: Spurensuche startet erst in Tagen

Bei den Löscharbeiten stürzte auch ein Teil des Daches ein. | Foto: dpa
  • Bei den Löscharbeiten stürzte auch ein Teil des Daches ein.
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Kehl. Nach dem verheerenden Brand in einer Großraum Disco in Kehl beginnt die Suche nach der Ursache erst in den kommenden Tagen. Ermittler können das stark beschädigte Gelände derzeit noch nicht betreten.

Das Areal sei beschlagnahmt und abgesperrt, teilte ein Sprecher der Polizei Offenburg mit. Das Gelände sei groß. Zudem sei der Schaden enorm und der Zustand der Halle sehr schlecht. „Die Experten müssen ihre Maßnahmen zunächst koordinieren, bevor sie hineingehen können“, sagte der Sprecher.

Feuer in der Nacht zu Sonntag

Das Feuer war am frühen Sonntagmorgen, 29. März, in der Disco nahe der französischen Grenze ausgebrochen. Hunderte Gäste brachten sich rechtzeitig ins Freie. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr und Stadtverwaltung lobten den Betreiber des Clubs. Sicherheitskräfte hätten die Besucher geordnet aus dem Gebäude geführt. Dadurch konnte eine Panik vermieden werden.

Gebäude nach Löscharbeiten eingestürzt

Ein großer Teil des Gebäudes ist inzwischen eingestürzt oder wurde abgerissen. Die Feuerwehr musste beim Löschen dichter an zahlreiche Glutnester herankommen. Einsatzkräfte entfernten deshalb Teile der Konstruktion.

Die Halle sei „nicht mehr zu retten“, erklärte der Einsatzleiter am Sonntagabend. Eine genaue Schadenshöhe gibt es bislang nicht.

Das Feuer sorgt auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil Erinnerungen an eine schwere Brandkatastrophe im schweizerischen Crans Montana wach werden. Dort waren in einer Bar zum Jahreswechsel nach einem Brand 41 Menschen ums Leben gekommen. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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