Bombenentschärfung in Mainz: 1900 Menschen werden heute evakuiert
- Der Kampfmittelräumdienst ist an der Fundstelle im Einsatz. (Symbolbild)
- Foto: Andreas Arnold/dpa
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Mainz. Rund 1900 Menschen müssen am heutigen Mittwoch, 17. Juni, ihre Wohnungen verlassen. Grund ist die geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Stadtteil Hartenberg Münchfeld.
Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Die Bombe stammt aus US amerikanischen Beständen und wiegt etwa 250 Kilogramm. Für die Entschärfung richtet die Stadt einen Evakuierungsradius von 250 Metern um den Fundort ein.
Alle Bewohner in diesem Bereich mussten ihre Wohnungen bis 8 Uhr verlassen haben. Erst danach beginnt der Kampfmittelräumdienst mit der Arbeit an dem Sprengkörper.
Nach Angaben der Behörden ist der Zünder noch intakt. Das gilt in vielen Fällen als günstige Voraussetzung für eine kontrollierte Entschärfung.
Blindgänger werden in Mainz immer wieder gefunden
Mainz war im Zweiten Weltkrieg mehrfach Ziel von Bombenangriffen. Noch heute liegen deshalb an vielen Stellen nicht explodierte Sprengkörper im Boden. Bei Bauarbeiten werden solche Blindgänger immer wieder entdeckt und anschließend vom Kampfmittelräumdienst unschädlich gemacht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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