Bombendrohung in Konstanz: Verdächtiger Gegenstand entdeckt
- Eine unklare Bedrohungslage führt am Morgen zur Sperrung von Teilen des 24-Stunden-Flohmarkts und des Bahnhofs in Konstanz. (Symbolbild)
- Foto: David Inderlied/dpa
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Konstanz. Wegen einer Bombendrohung sind Teile des Bahnhofs und ein grenzüberschreitender Flohmarkt in Konstanz gesperrt. Pendler und Besucher müssen seit Sonntag, 14. Juni, mit Einschränkungen im Bahn und Busverkehr rechnen.
Nach Angaben der Polizei wurde bei Durchsuchungen ein verdächtiger Gegenstand entdeckt. Details dazu nannte eine Sprecherin am Mittag zunächst nicht. Die Lage werde weiterhin überprüft.
Bereich an der Grenze zur Schweiz evakuiert
Am frühen Sonntagmorgen hatte die Polizei zunächst von einer unklaren Bedrohungslage gesprochen. Später bestätigte die Behörde eine Bombendrohung. Bereiche nahe der Grenze zum schweizerischen Kreuzlingen wurden geräumt und abgesperrt.
Betroffen ist auch der Bahnhof. Für den Zugverkehr wird deshalb ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Auch Buslinien werden umgeleitet.
Polizei bittet Bevölkerung um Abstand
Nach aktueller Einschätzung besteht keine konkrete Gefahr für die Bevölkerung. Trotzdem bittet die Polizei darum, den Bereich rund um das Festgelände Klein Venedig und die Hafenstraße zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
Der grenzüberschreitende Flohmarkt läuft in anderen Bereichen weiterhin regulär weiter. Weitere Informationen zur Drohung wurden zunächst nicht veröffentlicht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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