Blindgänger bei Wiesbaden entschärft – Bahnstrecke und A66 wieder frei

Ein 500-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg soll unschädlich gemacht werden. (Symbolbild) | Foto: Friso Gentsch/dpa
  • Ein 500-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg soll unschädlich gemacht werden. (Symbolbild)
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Wiesbaden. Einschränkungen für Bahn- und Autofahrer sowie eine Evakuierung im Stadtteil Erbenheim sind am Mittwoch, 13. Mai, durch eine Bombenentschärfung nahe Wiesbaden beendet worden. Gegen Mittag machten Spezialisten einen 500 Kilogramm schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich.

Gefunden worden war die amerikanische Fliegerbombe bereits am Dienstag, 12. Mai, bei Sondierungsarbeiten an der Zufahrt der Bundesstraße 455 zur Lucius D. Clay Kaserne. Der Fundort liegt in unmittelbarer Nähe des Hauptquartiers des US-Heeres für Europa und Afrika. Der Blindgänger wurde nach dem Fund gesichert und bis zur Entschärfung bewacht.

Evakuierung und Verkehrseinschränkungen

Für den Einsatz richteten die Behörden einen Evakuierungsradius von rund 700 Metern ein. Etwa 50 Anwohner mussten am Morgen ihre Häuser verlassen. Nach erfolgreicher Entschärfung konnten sie wieder zurückkehren.

Auch wichtige Verkehrswege waren vorübergehend betroffen.

  • Die Bahnstrecke Wiesbaden–Köln wurde zeitweise gesperrt.
  • Die Autobahn A66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt war nicht befahrbar.
  • Im Busverkehr kam es zu Einschränkungen.

Ein eingerichteter Krisenstab koordinierte die Maßnahmen rund um Evakuierung, Verkehr und Sicherheit.

Militärstandort mit Nato-Bedeutung

Die Lucius D. Clay Kaserne in Wiesbaden-Erbenheim zählt zu den wichtigsten US-Militärstandorten in Deutschland. Dort befindet sich das Hauptquartier des US-Heeres für Europa und Afrika und damit eine zentrale Schaltstelle innerhalb der Nato-Strukturen. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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