Bazooka-Rakete im Rhein gesprengt: Einsätze in Koblenz beendet
- Die Sprengungen verliefen ohne nennenswerte Komplikationen.
- Foto: Sascha Ditscher/dpa
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Koblenz. Für Anwohner und Schifffahrt in Koblenz sind die Einschränkungen nach zwei kontrollierten Sprengungen am Rhein wieder aufgehoben. Die Stadt teilte mit, dass eine Bazooka-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg in Wallersheim und eine Gewehrgranate in Pfaffendorf erfolgreich unschädlich gemacht wurden.
Zunächst wurde die in Wallersheim gefundene Bazooka-Rakete gesprengt. Dafür wurde ein Bereich im Umkreis von etwa 100 Metern evakuiert. Nach Angaben der Stadt lagen zwölf Mehrfamilienhäuser im Sperrbereich. Wegen eines Krankentransports konnte der Bereich erst kurz nach 9 Uhr wieder freigegeben werden.
Die Rheinschifffahrt war in dem betroffenen Abschnitt vorübergehend eingestellt. Der Kampfmittelräumdienst brachte die Bazooka-Rakete ins Wasser und sprengte sie dort kontrolliert.
Zweiter Einsatz in Pfaffendorf
Anschließend machte der Kampfmittelräumdienst die Gewehrgranate in Pfaffendorf unschädlich. Dort musste ein ähnlich großer Bereich mit 15 Mehrfamilienhäusern bis spätestens 10 Uhr geräumt werden. Während der jeweiligen Sprengungen wurden laut Stadt auch der Rhein und der Luftraum kurzzeitig gesperrt. Danach waren beide Bereiche wieder frei zugänglich.
Die Bazooka-Rakete war am 7. August am Rheinufer in Wallersheim entdeckt worden. Am 8. August wurde zusätzlich im Bereich des Rheinufers in Pfaffendorf eine Gewehrgranate gefunden. Nach Angaben der Stadt bestand bei beiden Funden keine Gefahr für die Bevölkerung. Mitarbeitende des Koblenzer Ordnungsamtes bewachten die Kampfmittel bis zur Sprengung. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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