William - Schicksalsjahre eines Thronfolgers: Start, Thema, Experten
- William - Schicksalsjahre eines Thronfolgers.
- Foto: ARD Das Erste
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
William - Schicksalsjahre eines Thronfolgers. Wie lebt jemand mit dem Wissen, eines Tages König zu sein, und gleichzeitig mit dem Druck, immer zu funktionieren? Genau in diese Spannung geht die dreiteilige Dokuserie, die ab am 29. Mai in der ARD Mediathek startet.
Im Mittelpunkt steht Prinz William in Jahren, die ihn geprägt haben, zwischen Familienrolle, öffentlicher Erwartung und einer Monarchie im Wandel. Im Ersten läuft am 1. Juni um 20.15 Uhr eine einstündige Fassung.
Was die Doku erzählen will, ohne ihn nur als Rolle zu zeigen
Die Serie folgt Williams Entwicklung entlang zentraler Ereignisse und Momente, die sein Leben in eine Richtung gedrückt haben, aus der es kein Ausweichen gibt. Im Raum steht dabei auch ein harter Kontrast, der den Ton vorgibt: „Und anders als sein Bruder Harry kann er seinen Job nicht einfach kündigen“.
Thematisch geht es um Pflichterfüllung und Familie vor dem Hintergrund von Umbrüchen im britischen Königshaus sowie politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Vereinigten Königreich. Die Doku bündelt dabei auch die Frage, wie selbstbestimmt ein Leben im königlichen Rampenlicht überhaupt sein kann.
William - Schicksalsjahre eines Thronfolgers: Diese Stimmen ordnen ein
Für neue Perspektiven kommen mehrere Beobachter zu Wort, darunter die Königshaus-Expertinnen Leontine von Schmettow und Tessa Dunlop, der ehemalige Royal-Korrespondent Wesley Kerr und der Historiker Ed Owens. Sie blicken auf einen Prinzen, der früh Verantwortung tragen musste und sich zugleich nach „einer fast bürgerlichen Normalität“ sehnt. Die Doku umfasst drei Teile à 25 Minuten. Am 1. Juni fasst das Erste die Geschichte in einer 60-minütigen Version um 20.15 Uhr zusammen. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |