Wilhelma: Artenschutztag am 6. September mit Ständen und Aktionen
- Am Artenschutztag geht es um den Schutz bedrohter Tiere, Pflanzen und ihrer Lebensräume.
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Wilhelma. Am 6. September steht in der Wilhelma der Artenschutztag auf dem Programm: Von 11 bis 17 Uhr verteilen sich Informations- und Mitmachstände über das Gelände. Rund 15 Organisationen aus Baden-Württemberg und aus aller Welt zeigen, wie Artenschutz vor Ort funktioniert und was internationale Zusammenarbeit für den Erhalt der Biodiversität bewirken kann.
Wilhelma: Artenschutztag am 6. September von 11 bis 17 Uhr
Im Mittelpunkt stehen Lebensräume von Mittelamerika bis Zentralasien sowie artenreiche Kulturlandschaften in der Region. Mitmachaktionen greifen die Frage auf, welchen Beitrag jeder Einzelne zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten kann.
Neu dabei sind unter anderem die Forschungsgemeinschaft zum Erhalt einheimischer Eulen (FOGE) und der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Ludwigsburg. Der LEV Ludwigsburg zeigt Maßnahmen, mit denen das in Baden-Württemberg vom Aussterben bedrohte Rebhuhn wieder eine Zukunft bekommen soll.
Stände: von Meeresschildkröten bis Schneeleoparden
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) stellt ein Schutzprojekt für Meeresschildkröten in Kenia vor. Am Stand des NABU dreht sich alles um Schneeleoparden in Kirgistan.
Im Ausgangsbereich des Amazonashauses berichtet Caspar Bijleveld, Direktor des Papiliorama in Kerzers in der Schweiz und Gründungsmitglied der Corozal Sustainable Future Initiative (CSFI), über die Zusammenarbeit mit der Wilhelma in Belize. Dabei geht es um den Ankauf von Land und die Finanzierung von Rangergehältern zum Schutz der Biodiversität.
Herausforderungen im Artenschutz
Der Artenschutztag greift unterschiedliche Bedrohungen auf, darunter die Zerstörung und Zerschneidung natürlicher Lebensräume, Wilderei und Nutzungskonflikte zwischen Mensch und Tier. Auch Veränderungen ganzer Ökosysteme aufgrund des Klimawandels spielen eine Rolle.
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin sagt: „Artenschutz beginnt mit dem Verständnis dafür, dass das Überleben einer Art immer auch von ihrem Lebensraum und einem funktionierenden Ökosystem abhängt. Das möchten wir auch am Artenschutztag sichtbar machen. Unsere Partnerinnen und Partner arbeiten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen und auf verschiedenen Kontinenten – sie verbindet aber ein gemeinsames Ziel: Tier- und Pflanzenarten dauerhaft eine Zukunft zu sichern. Wir möchten unseren Besucherinnen und Besuchern zeigen, was mit Fachwissen, Ausdauer und gemeinschaftlichem Engagement erreicht werden kann.“
Eintritt und Teilnahme
Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) informiert über das „Zootier des Jahres“, den Kronenkranich. Das Hauptzollamt Stuttgart klärt über den Schmuggel geschützter Arten auf. Die Aktionen laufen am 6. September von 11 bis 17 Uhr. Die Teilnahme ist im regulären Eintritt in die Wilhelma enthalten. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |