Nach fünf Jahren Pause: Krimifestival „Tatort Eifel“ kehrt zurück

Zuletzt ging «Tatort Eifel« im September 2022 über die Bühne. (Symbolbild) | Foto: Jens Kalaene/zb/dpa
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Tatort Eifel. Krimifans können sich auf die Rückkehr eines bekannten Festivals freuen. In der Vulkaneifel soll das Krimifestival „Tatort Eifel“ nach fast fünf Jahren Pause wieder stattfinden.

Der Neustart ist für 19. bis 25. April 2027 geplant. Unter neuer Trägerschaft will die Veranstaltungsreihe erneut prominente Autorinnen und Autoren, Schauspieler sowie Filmschaffende in die Region holen. Das teilten die Kreisverwaltung Vulkaneifel und die Tourismusorganisation GesundLand Vulkaneifel GmbH mit.

Festival brachte bekannte Schauspieler in die Region

Seit der Gründung im Jahr 2002 entwickelte sich „Tatort Eifel“ zu einem der bekanntesten Krimifestivals in Deutschland. Tausende Besucher kamen zu Lesungen, Filmpremieren und Gesprächen mit Filmschaffenden. Parallel galt das Fachprogramm lange als größtes Branchentreffen rund um das Thema Krimi im deutschen Film.

Zu den Gästen zählten in der Vergangenheit unter anderem Hannelore Elsner, Jan Josef Liefers, Axel Prahl, Andrea Sawatzki, Senta Berger und Dietmar Bär. Zuletzt fand das Festival im September 2022 statt.

Neuer Veranstalter übernimmt Organisation

Nach der Pause übernimmt künftig die GesundLand Vulkaneifel GmbH die Organisation des Festivals. Der Landkreis unterstützt den Neustart finanziell mit 100000 Euro.

Landrätin Julia Gieseking erklärte, nach der Ausgabe 2022 habe die Kreisverwaltung das Festival in dieser Größenordnung nicht mehr allein stemmen können. Mit der neuen Struktur sei nun eine langfristige Lösung gefunden worden.

Bekannte Programmpunkte sollen zurückkehren

Geplant ist eine Mischung aus bewährten Formaten und neuen regionalen Impulsen. Vorgesehen sind unter anderem

  • Filmpremieren und Kooperationen mit Fernsehsendern
  • ein Kurzfilmwettbewerb
  • ein Jugendpreis für Nachwuchs
  • ein Fachprogramm für Filmschaffende

Die neue Festivalleitung betont zugleich die stärkere Verankerung in der Region. „Das bewährte Programm bleibt. Gleichzeitig soll das Festival noch stärker aus der Region heraus entstehen“, sagte Veranstalterin Vera Esch. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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