Hape Kerkeling und seine Brille: Warum er 2026 ausgezeichnet wird
- Hape Kerkeling
- Foto: Kuratorium Gutes Sehen e.V.
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Celebrity. Hape Kerkeling bekommt einen Titel, der überraschend gut zu seinem Humor passt: Er ist „Brillenträger des Jahres 2026“. Das Kuratorium Gutes Sehen e.V. zeichnet damit Persönlichkeiten aus, die Vorbehalte gegenüber der Brille abbauen und sie ganz selbstverständlich tragen. Der Entertainer, Autor und Schauspieler folgt damit auf bekannte Namen wie Jürgen Klopp und Joko Winterscheidt.
Hape Kerkeling erklärt, warum die Brille für ihn mehr als Sehhilfe ist
Kerkeling verbindet das Thema Sehen mit einem sehr eigenen Blick auf Stil und Wirkung: „Eine Brille ist das einzige Accessoire, das dich gleichzeitig klüger, interessanter und modisch mutiger wirken lässt“, so Kerkeling. Und wenn das Zögern beim Brilletragen im Raum steht, kontert er es mit einem Satz, der hängen bleibt: „Kinderchen, keine Sorge! Man verliert nicht sein Gesicht, man findet es erst.“
„Die Arme wurden irgendwann zu kurz“: So begann es bei ihm
Regelmäßig zur Brille griff Kerkeling nach eigenen Worten mit etwa vierzig Jahren. „Gutes Sehen wurde für mich genau in dem Moment zum Thema, als ich im Supermarkt die Zutatenliste auf der Leberwurst nicht mehr lesen konnte“, erinnert er sich. Heute korrigiere er „die klassische Weitsichtigkeit – also die Arme wurden einfach irgendwann zu kurz für die Zeitung“.
„Die Brille ist das Zepter des Charakters“
Auch in seiner künstlerischen Arbeit spielt das Accessoire für ihn eine Rolle: „Die Brille ist das Zepter des Charakters“, sagt er. „Wenn ich die Brille aufsetze, verändert sich mein ganzer Blick auf die Welt – und die Welt blickt anders auf mich.“ Kerkeling ist damit der 21. Preisträger des Titels „Brillenträger des Jahres“; zuvor ehrte das Kuratorium Gutes Sehen unter anderem Bjarne Mädel, Joko Winterscheidt, Ralph Caspers und Wigald Boning. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |