Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks: Das sagt Joachim Tennstedt
- Joachim Tennstedt.
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Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks. Wenn Tom Hanks spricht, klingt das für viele im deutschsprachigen Raum nach Joachim Tennstedt. Für die Doku-Serie „Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks“ stand der Synchronsprecher wieder im Studio und erzählt, warum ihn dieses Projekt besonders mitnimmt.
Die Reihe läuft ab am 26. Mai exklusiv auf dem HISTORY Channel und steht nach der TV-Ausstrahlung auch auf Abruf bereit. Zum Start zeigt der Sender die erste Episode um 20.15 Uhr, danach folgen alle 20 Folgen jeweils freitags ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen.
Wenn eine vertraute Stimme plötzlich ganz anders wirken muss
Für Tennstedt fühlt sich die Arbeit an einer Doku anders an als ein Spielfilm, auch wenn er Hanks schon seit mehr als 40 Jahren synchronisiert. „Auf jeden Fall. Ich synchronisiere ihn ja schon seit mehr als 40 Jahren, aber es ist immer wieder etwas Neues“, sagt Joachim Tennstedt. Bei diesem Format komme noch etwas dazu, erklärt er: „Doch dies ist nun eine andere Dimension bei „Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks“. Es gibt eine ganz tolle Synchronführung hier in dem Haus (TV+Synchron in Berlin), wo ich mich gut reinfallen lassen kann.“
„Tom Hanks hat keine Masche“
Was für Tennstedt beim Sprechen von Hanks entscheidend ist, fasst er sehr klar zusammen: „Nein, Tom Hanks hat keine Masche drauf.“ Für ihn gehört gerade das zum Reiz der Arbeit, weil Schauspielerei immer wieder eine neue Einstellung verlange. Auch schauspielerisch bleibt Hanks für ihn besonders: Er sei ein Charakterschauspieler, „nie gewöhnlich“. Und Tennstedt betont: „Mich überzeugt seine darstellerische Kraft, die ihm nach all den Jahrzehnten erhalten geblieben ist. Er geht einfach immer weiter.“
Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks: Start, Rhythmus, Abruf
Der HISTORY Channel startet die Doku-Serie am 26. Mai um 20.15 Uhr mit einer exklusiven Preview der ersten Episode. Danach laufen alle 20 Folgen jeweils freitags ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen, anschließend stehen die Episoden nach der TV-Ausstrahlung auf Abruf zur Verfügung. Wer vorab einen Eindruck bekommen möchte, findet den Trailer online: Trailer zur Doku-Serie
Zwischen Sachlichkeit und Gefühlswelt
Inhaltlich lässt ihn das Thema nicht kalt, sagt Tennstedt, und er beschreibt sehr offen, wie er das im Studio ausbalancieren muss. „Die Doku-Serie mit Tom Hanks hat mich sehr berührt“, sagt er. Gleichzeitig warnt er vor der Wucht des Stoffes: „Ich bin ziemlich sensibel veranlagt und muss bei der Synchronisation zu „Der Zweite Weltkrieg mit Tom Hanks“ aufpassen, mich nicht zu sehr in die Dramatik und Gefühlswelt fallen zu lassen. Um sachlich zu bleiben, aber eben nicht kalt.“ [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |