Bierpreis beim Frühlingsfest in Stuttgart bleibt stabil
- Wirte führten in den vergangenen Jahren vor allem Materialengpässe und gestiegene Kosten für Personal und Energie als Gründe für die Preissteigerungen an.(Archiv)
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Stuttgart. Besucher des Stuttgarter Frühlingsfests müssen auch 2026 mit hohen Bierpreisen rechnen. Immerhin bleibt der Preis für die Maß im Festzelt stabil. Nach Angaben der Festwirte soll ein Liter Bier auf dem Niveau des vergangenen Cannstatter Volksfests bleiben.
„Zum Frühlingsfest werden die Wirte die Preise nicht anheben“, sagte Sprecher der Festwirte Marcel Benz auf Anfrage. Viele Gäste achteten derzeit stärker auf ihre Ausgaben. Ein stabiler Preis solle daher für Planungssicherheit sorgen.
Benz hat den Bierpreis bereits auf seiner Speisekarte veröffentlicht. Dort kostet der Liter weiterhin 14,90 Euro. Weitere Wirte wollen ihre Preise noch bekanntgeben. Neue Details zum Frühlingsfest stellen Veranstalter und Festwirte am Montag, 13. April, um 11 Uhr vor.
Preise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen
Beim Cannstatter Volksfest im Herbst lag der Preis für eine Maß zwischen 14,40 und 15,20 Euro. Vor gut zehn Jahren waren es noch 9,80 Euro.
Wirte begründen die deutlichen Steigerungen der vergangenen Jahre vor allem mit höheren Kosten. Genannt werden unter anderem teurere Energie, steigende Löhne und Probleme bei Materiallieferungen.
Etwas günstiger als beim Oktoberfest
Auch im Vergleich mit dem Münchner Oktoberfest bleibt Stuttgart leicht darunter. Dort kostete die Maß im Jahr 2025 zwischen 14,50 und 15,80 Euro. Das Wiesn Bier wird eigens für das Fest gebraut und hat rund sechs Prozent Alkohol.
Start am Samstag, 18. April
Das Stuttgarter Frühlingsfest beginnt mit dem traditionellen Fassanstich am Samstag, 18. April, um 11.30 Uhr. Gefeiert wird bis zum 10. Mai auf dem Wasen am Neckar.
Mehr als 200 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute werden erwartet. Die Veranstalter rechnen mit rund 1,5 Millionen Gästen. Wie viele Menschen tatsächlich kommen, hängt stark vom Wetter ab. Im vergangenen Jahr wurden rund 2,2 Millionen Besucher gezählt. Das war ein Rekord. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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