AIDS – In Zeiten der Liebe: Eine DDR-Liebesgeschichte im Schatten von AIDS
- AIDS – In Zeiten der Liebe.
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AIDS – In Zeiten der Liebe. Zwei Männer kommen gemeinsam aus der DDR in den Westen, leben Theater, Liebe und Exzess, bis eine AIDS-Diagnose alles stoppt. Die dreiteilige Dokuserie erzählt die wahre Geschichte von Bühnenbildner Heiko Zolchow und Schauspieler Dirk Nawrocki, mitten im geteilten Deutschland.
Im ZDF-Streaming-Portal läuft „AIDS – In Zeiten der Liebe" ab dem 14. Mai. Im linearen ZDF-Programm folgt die Ausstrahlung ab dem 22. Mai, jeweils freitags um 23.30 Uhr.
Wie Heiko und Dirk zwischen Theater und Krankheit leben
Ost-Berlin Anfang der 1980er Jahre: Heiko Zolchow hat sein Coming-out und macht als Bühnenbildner Karriere. 1984 darf er mit seiner großen Liebe, dem Schauspieler Dirk Nawrocki, die DDR erstaunlich schnell verlassen. Im Westen geht es für beide erstmal in die Richtung, die sich nach Freiheit anfühlt: Theater, Liebe, Rausch. Dann kommt die Diagnose AIDS, und Heikos Leben steht still.
AIDS – In Zeiten der Liebe: Eine deutsch-deutsche Perspektive
Filmemacher und Autor Johannes Nichelmann erzählt die AIDS-Krise mit Interviews und vielschichtigem Archivmaterial als deutsch-deutsche Geschichte, ergänzt durch sensibel gedrehte Reenactments. Dabei rückt er zwei Biografien in den Mittelpunkt, die lange kaum erzählt wurden: Heiko Zolchow (1955–1987) und Dirk Nawrocki (1958–1994).
„Zum Glück sind diese Biografien nicht einfach verschwunden", so Nichelmann. „Sie sind noch da, in den Erinnerungen der vielen Menschen, deren Leben Heiko und Dirk berührt haben. Auch nach all den Jahren erzählen sie mit einer erstaunlichen Klarheit von diesem Paar, von der Tragik ihrer Geschichte, aber eben auch von der Kraft, die darin liegt."
Wer in der Dokuserie zu Wort kommt
Die Dokuserie zeigt auch, wie Menschen und Gesellschaften mit Krankheit und Angst umgehen, und verbindet das mit Leichtigkeit und Lebensfreude. Zu Wort kommen unter anderen Sabine Zolchow, die ehemalige Ehefrau von Heiko Zolchow, Theaterregisseur Frank Castorf, der Szenenbildner Karl-Hermann Reith, der Schauspieler Bernd Stegemann, Regisseur und Autor Jean-Claude Kuner sowie der Historiker Henning Tümmers.
„Zum Glück sind diese Biografien nicht einfach verschwunden", so Nichelmann. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |