16 Jahre nach der Niederlage: Menowin Fröhlich gewinnt überraschend DSDS
- Endlich geschafft: Menowin Fröhlich holt sich nach 16 Jahren die «DSDS»-Krone.
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Köln. Ein spektakuläres Comeback im deutschen Fernsehen. Sänger Menowin Fröhlich hat am späten Samstagabend in Köln die RTL Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen. Für den 38 Jährigen ist es der späte Triumph nach einer schmerzhaften Niederlage vor 16 Jahren.
Kurz vor Mitternacht fallen im Studio 53 in Köln Ossendorf die Konfetti Kanonen. Fröhlich sinkt auf den Boden und umarmt Jurychef Dieter Bohlen unter Tränen. Der Sieg bringt ihm einen Plattenvertrag und ein Preisgeld von 100.000 Euro.
Der Sänger war bereits 2010 einer der größten Favoriten der Show. Damals gewann er zuvor alle Liveshows. Im Finale verlor er jedoch überraschend gegen Mehrzad Marashi. Seine Auftritte wurden damals von Drogenskandalen und Gefängnisaufenthalten überschattet.
Rückblick auf eine schwierige Zeit
Fröhlich blickt heute selbstkritisch auf diese Phase zurück. „Es hat mir wehgetan“, sagte der Musiker nach dem Finale. Alte Aufnahmen hätten ihm gezeigt, wie er früher mit Menschen umging und wie viele er vor den Kopf stieß.
Der 38 Jährige sagt heute, er arbeite weiter an sich und gehe zur Therapie. Der Familienvater erwartet bald sein neuntes Kind und beschreibt sich als deutlich ruhiger und gefestigter.
Finale mit mehreren Publikumslieblingen
Auch die anderen Finalisten sorgten für Aufmerksamkeit.
- Constance Dizendorf aus dem Kreis Böblingen belegte Platz zwei und überzeugte mit einer markanten Stimme.
- Tyrell Hagedorn aus Oranienburg wurde Dritter. Der 19 Jährige verbindet seine Musikkarriere mit dem Abitur.
- Paco Simic aus Österreich und Abii Faizan aus Koblenz folgten auf den weiteren Plätzen.
Im Finale sang Fröhlich unter anderem Michael Jacksons „Billie Jean“. Den Song hatte er bereits in der Staffel 2010 im Finale performt. Außerdem stellte er seinen eigenen Titel „Mercy On Me“ vor.
Schon beim Casting hatte Dieter Bohlen die Rückkehr des früheren Kandidaten als „Aufreger“ bezeichnet. In sozialen Netzwerken wurde diskutiert, ob ein früherer Finalist erneut antreten dürfe. RTL wies entsprechende Vorwürfe zurück.
Die Castingshow soll im kommenden Jahr mit einer weiteren Staffel fortgesetzt werden. In der Jury sitzen weiterhin Dieter Bohlen, Ballermann Sängerin Isi Glück und Rapper Bushido. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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