Scheunenbrand in Blankenloch: Wohnhaus beschädigt
- Bei einem Scheunenbrand in Blankenloch griffen die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Rund 120 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, verletzt wurde niemand.
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Stutensee-Blankenloch. Am Dienstag, 8. September, wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutensee kurz nach 21 Uhr zu einem Scheunenbrand in der Ortsmitte des Stadtteils Blankenloch alarmiert. Bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe gingen zahlreiche Notrufe ein. Anrufer meldeten den Vollbrand eines Nebengebäudes im Rathausgäßle, wie der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe berichtet.
Stadtbahnverkehr eingetstellt
Die Scheune brannte vollständig ab. Die Flammen griffen über den Dachtrauf auf das direkt angrenzende Fachwerkhaus über und setzten dessen Dach in Brand. Mit mehreren Löschrohren brachten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus allen Stadtteilen Stutensees sowie Kräfte aus Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Weingarten, Graben-Neudorf und Karlsdorf-Neuthard. Die Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten unterstützte mit ihrer Drehleiter die Löscharbeiten im Dachbereich des Wohnhauses. Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrangehörige vor Ort. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dominik Wolf machte sich ein Bild vom Schadensausmaß.
Alle Bewohner der betroffenen Gebäude hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Zusätzlich halfen die DRK-Bereitschaften aus Blankenloch und Spöck mit 13 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Sie betreuten die Bewohner und sicherten die eingesetzten Kräfte medizinisch ab, berichtete Susen Eßwein, Organisatorische Leiterin Rettungsdienst. Die Polizei sperrte mehrere Straßen rund um die Einsatzstelle und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Vom Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt waren drei Streifenwagenbesatzungen mit sechs Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Die VBK stellte während der Löscharbeiten den Betrieb der vorbeiführenden Stadtbahnlinie S2 vollständig ein.
Oberbürgermeisterin Petra Becker war ebenfalls vor Ort. Die Stadtverwaltung und das Ordnungsamt organisierten eine vorübergehende Unterbringung für Betroffene, die nicht bei Verwandten bleiben konnten. Teile der betroffenen Wohnhäuser sind derzeit nicht bewohnbar. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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