Korbinian Holzer im Interview - Adler ab Mittwoch in der Schweiz
„Möchte auch hier vorangehen“

Hat mit den Adlern in der neuen Saison Großes vor: Neuzugang Korbinian Holzer.  foto: pix
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von Peter Engelhardt

Eishockey.Bei der vergangenen Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai in Lettland hat er wieder mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt wie wertvoll er als Spieler ist. Korbinian Holzer war aufgrund seines Könnens, seiner Erfahrung und seines unbändigen Siegeswillens der Führungsspieler in der Deutschen Nationalmannschaft. Diese Rolle möchte der gebürtige Münchner auch bei den Adler Mannheim einnehmen. Das Wochenblatt sprach mit ihm (206 Spiele in der NHL) über sein bisheriges Eishockeyleben und seine Zukunft im Adler-Trikot.

???: Charity-Golfturnier, gemeinsamer Familienbesuch im Europa-Park - Veranstaltungen, die auch das Teambuilding fördern. Kannten Sie Events dieser Art von ihren früheren Vereinen?
Korbinian Holzer: Ja, speziell in den USA finden solche Termine auch statt. Golfturniere mit Sponsoren sind oftmals ganz nette Erlebnisse. Aber zugegebenermaßen bin ich kein großer Golfer.
???: Warum sind Sie nach Deutschland zurückgekommen?
Holzer: Ich war des Wanderns müde. Ich bin jetzt seit elf Jahren unterwegs gewesen , das ist dann irgendwann mal genug. Ich bin jetzt 33 Jahre alt, habe zwei Kinder, die in die Schule kommen. So ist das jetzt gut.
???: Im russischen Jekaterinburg haben Sie nur ein halbes Jahr gespielt. Warum nicht länger?
Holzer: Aufgrund der Corona-Pandemie war die Spielzeit frühzeitig zu Ende. Ich hätte gerne die Saison zu Ende gespielt. Gleichzeitig war ich ja noch bei den Nashville Predators unter Vertrag.
???: Als Eishockey-Profi kann man in Russland gutes Geld verdienen. Wie hat Ihnen das Leben dort sonst gefallen?
Holzer: Es hat sich vieles verbessert in Russland. Ich kann wirklich nichts Schlechtes erzählen. Es ist eben eine andere Kultur, ein anderes Leben. Aber die Menschen dort sind sehr herzlich und freundlich. Anfangs sind sie eher schüchtern, weil sie die englische Sprache nicht so gut sprechen. Und dann empfinden sie es unhöflich, wenn sie nicht mit dir kommunizieren können. Dann sind sie lieber zurückhaltend.
???: Hatten Sie außer von den Adlern auch andere Angebote in Deutschland?
Holzer: Ja, die gab es, aber Adler-Sportmanager Jan-Alexander Alaavara war einer der ersten, der sich gemeldet hat. Es gab schon während der vergangenen Saison die ersten losen Gespräche.
???: Und wie hat Sie der Manager überzeugt nach Mannheim zu kommen?
Holzer: Er hat mich mit der Idee und dem Adler-Konzept für die kommenden Jahre überzeugt. Die Adler haben nun mal einen sehr guten Namen in der Branche, und das ganze Konzept hörte sich eben sehr gut an. Mein Ziel ist es mit den Adlern Deutscher Meister zu werden. Dafür bin ich hier.
???: Sehen Sie sich auch innerhalb dieser Mannschaft in einer Führungsposition?
Holzer: Das war mit ein wesentlicher Grund, warum ich nach Mannheim gekommen bin. Ich möchte vorangehen, eine Führungsrolle einnehmen und Verantwortung übernehmen. (pete)

Autor:

Peter Engelhardt aus Mannheim

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