Tipps der Verbraucherzentrale
Gutes Kinderspielzeug

Beliebtes Geschenk: Spielzeug.

Kinderspielzeug. Nicht alle Spielzeuge, die man in Deutschland kaufen kann, sind sicher und schadstoffarm. Unabhängige Tester wie Stiftung Warentest und Öko-Test stellen leider immer wieder Mängel an einigen Produkten fest. Gutes Spielzeug ist so stabil und langlebig, dass ein Kind lange Freude daran hat und auch noch jüngere Geschwister oder andere Kinder damit spielen können. Spielzeuge, die Kindern Raum zum Entdecken und Selbermachen lassen, begeistern weit länger als solche, die sie nur zu passiven Zuschauern machen. Second-Hand-Spielzeug ist sowohl gut für den Geldbeutel als auch die Umwelt. Auch hier sollten Sie auf gute Materialien, Verarbeitung und Stabilität achten. Achtung Ausnahme: Ältere Spielzeuge aus Weichplastik wie Puppen oder weiche Plastikfiguren sollten Sie lieber nicht gebraucht kaufen. Sie können noch Phthalat-Weichmacher enthalten, die seit zehn Jahren wegen ihrer schädlichen Wirkung auf das Hormonsystem verboten sind. Billiges Spielzeug sollte man sich genau anschauen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Hersteller die Materialien nicht sorgfältig ausgewählt beziehungsweise auf Schadstoffe getestet hat und die Qualität nicht kontrolliert hat. Das GS-Zeichen steht für „geprüfte Sicherheit“. Spielzeug mit diesem Zeichen wurde von unabhängiger Stelle geprüft, ob es den Gesetzen in Bezug auf Schadstoffe und Sicherheit entspricht. Spielzeuge ohne Prüfsiegel sollte man selbst mit (fast) allen Sinnen prüfen.

Spielzeug selbst prüfen
Das sollte man nicht finden, wenn man Spielzeug prüft: Einen unangenehmen oder auffälligen Geruch; bei Spielzeug für Babys und Kleinkinder: Kleinteile, die sich ablösen lassen scharfe Pressnähte oder scharfe Ecken und Kanten; Fehler in der Verarbeitung etwa bei Nähten, der Bedruckung oder Lackierung; Materialien, die beim Reiben abfärben; Fasern oder Füllung, die sich aus dem Fell oder dem Inneren von Stofftieren ziehen lassen. Das CE-Zeichen ist Pflicht ebenso wie der Name und Anschrift des Herstellers oder Importeurs. Wenn noch nicht einmal diese gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind, sollte man das Spielzeug im Geschäft lassen.

Schöne Erlebnisse verschenken
Wer Kindern eine Freude machen möchte, muss nicht immer ein großes Paket mit Spielzeug in der Tasche haben. Auch schöne Erlebnisse lassen sich verschenken: Viele Kinder freuen sich über Eintrittskarten für Kindertheater, Zoo, Eislaufbahn oder ein Fußballspiel. Oder man überreicht einen Gutschein für gemeinsame Aktivitäten wie einen Bastelnachmittag, einige Stunden im Erlebnisbad oder Geocaching im Wald. ps/bas

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl

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