Westpfalz-Klinikum nimmt neuen Computertomograf in Betrieb
Schnelle Bilder und reduzierte Strahlendosis

Dr. Udo Meyer, Chefarzt der Klinik für Radiologie 1, Dr. med. Anke Wiegand, Oberärztin im CT, Petra Goletz, leitende MTA, und Dr. med. Anna Kristina Kilian, leitende Oberärztin und Kinderradiologin (von links), haben das neue CT-Gerät in Betrieb genommen  Foto: Westpfalz-Klinikum
  • Dr. Udo Meyer, Chefarzt der Klinik für Radiologie 1, Dr. med. Anke Wiegand, Oberärztin im CT, Petra Goletz, leitende MTA, und Dr. med. Anna Kristina Kilian, leitende Oberärztin und Kinderradiologin (von links), haben das neue CT-Gerät in Betrieb genommen Foto: Westpfalz-Klinikum
  • hochgeladen von Frank Schäfer

Westpfalz-Klinikum. Die Klinik für Radiologie 1 am Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern hat vor wenigen Tagen einen neuen Computertomografen (CT) in Betrieb genommen. Der 64-Zeiler ist leistungsfähiger als sein Vorgängermodell, besonders in der Bildnachverarbeitung.

„Der Patient ist noch gar nicht fertig untersucht, da haben wir schon die ersten Bilder“, erklärt Dr. med. Anke Wiegand, Oberärztin im CT. Das sei vor allem bei Unfallpatienten wichtig. Ein weiterer Vorteil des Geräts: „Es reduziert die Strahlendosis für den Patienten und bleibt deutlich unter den Grenzwerten, die die Strahlenschutz-Richtlinien vorgeben“, erläutert Dr. Wiegand.
Darüber hinaus verfügt der neue Computertomograf über eine Kontrastmittelspritze der neuesten Generation, die komplexe Programme zulässt. „Dadurch können wir die Darstellung der untersuchten Organe optimieren“, so Dr. Udo Meyer, Chefarzt der Klinik für Radiologie 1. Der Computertomograf ist direkt neben dem Schockraum installiert. Eine optimale Versorgung Schwerverletzter ist dadurch gegeben. Außerdem sind mit dem neuen Gerät CT-gesteuerte Punktionen möglich, die die Entnahme von kleinsten Gewebeproben ohne Operation erlauben.
Die Installation des neuen CT-Geräts, dessen Anschaffung rund 500.000 Euro gekostet hat, hat eine Woche in Anspruch genommen. In dieser Zeit mussten Patienten in dringenden Fällen auf andere CT-Geräte im Haus oder an den Standort Kusel ausweichen. „Die Logistik war eine große Herausforderung. Ich war permanent am Telefonieren, Organisieren und Besprechen“, berichtet Dr. Wiegand.
Der Installation folgte eine Woche der Einarbeitung durch Mitarbeiter des Herstellers. „In dieser Zeit ist das CT mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren“, erläutert Dr. Meyer. Doch schon in Kürze sollen wochentags von 8 bis 16 Uhr wieder je 40 Patienten untersucht werden. Der Andrang auf den neuen Computertomograf ist bereits groß. fsc/ps

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