SeHT Landesvereinigung Speyer
Teilhabe digital möglich machen

Das „Projekt-Paket" mit 15 Tablets und 15 Bastel-Boxen hat der Vorsitzende der SeHT-Bundesvereinigung Karl Gajewski an die Vorsitzende der Landesvereinigung von SeHT, Inge Bellmann, übergeben
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Speyer. Die Selbsthilfevereinigung SeHT (Selbständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen) hat ein Projekt zur Digitalisierung ihrer Selbsthilfe-Arbeit ins Leben gerufen. Die Bundesvereinigung SeHT hat zentral Tablets angeschafft, die über die örtlichen und regionalen Selbsthilfegruppen verliehen werden. Damit soll erreicht werden, dass auch Betroffene, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen, sich eigene Geräte zu kaufen, an der digitalen Kommunikation teilnehmen können.

Parallel dazu wurden über Video-Konferenzen ausführliche Schulungen organisiert, um die ehrenamtlichen Moderatoren der Selbsthilfeprogramme und Gruppentreffen mit der Handhabung verschiedener Messenger-Dienste, Mobiltelefonen, Video-Meetings, Webinaren und dergleichen vertraut zu machen. Zusätzlich wurden Erklär-Videos für die Handhabung der Geräte hergestellt, Handlungsanweisungen gedruckt und Vorschläge zur abwechslungsreichen inhaltlichen Ausgestaltung der Gruppentreffen ausgearbeitet.

„Damit kommen wir einen wichtigen Schritt bei der Selbsthilfearbeit voran. Unsere Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Teilleistungsschwächen zur ‚Teilhabe‘ zu verhelfen. Teilhabe bedeutet, an allen gesellschaftlichen Aktivitäten eigenständig mitwirken zu können und nicht immer nur auf Hilfe von außen angewiesen zu sein. Teilhabe ist damit das Gegenteil von Ausgrenzung und Zurücksetzung. Der Anstoß für unser Digitalisierungsprojekt war die Corona-Pandemie mit ihren vielfältigen Verboten und Einschränkungen. Es bestand die Gefahr, dass die Gruppen-Zusammenkünfte in unseren örtlichen und regionalen Gruppen völlig ausfallen und unsere Mitglieder zusätzlich in die Isolation gedrängt werden. Das Angebot von Gruppentreffen über digitale Kanäle will deutlich machen, dass Gemeinschaft auch auf diese Weise erlebt werden kann", sagt der Bundesvorsitzende von SeHT, Karl Gajewski.

Die Schulungen seien von den Mitgliedern sehr gut angenommen worden. Zudem hätten sich spontan Gemeinschaften gebildet, die regelmäßig miteinander in Kontakt treten - ohne dass Entfernungen eine Rolle spielen. "Unsere Mitglieder sind lernfreudig, kreativ und kommunikativ. Das wird auch daran deutlich, dass sich verschiedene Mitglieder gemeldet haben, die eigene digitale Kurse anbieten wollen", so Gajewski weiter.

Der Themenkatalog der regelmäßigen digitalen Gruppentreffen umfasst neben kreativen Bastelideen auch gemeinsame Spiele, Diskussionsrunden, Bewegungsangebote, Kochkurse und eine Reihe von Workshops zur Stärkung von Selbstvertrauen und Resilienz. Alle Aktivitäten wurden an die digitalen Rahmenbedingungen angepasst und eignen sich auch über die Corona-Krise hinaus für die Gestaltung von Gruppentreffen.

Die SeHT-Landesvereinigung mit Sitz in Speyer beteiligt sich an dem Modellprojekt der SeHT-Bundesvereinigung, wird in den nächsten beiden Jahren Erfahrungen sammeln mit der praktischen Umsetzung dieses Konzepts und sich an der Weiterentwicklung beteiligen.

Weitere Informationen

www.seht-rlp.de

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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