1.000 Euro für das neue Café Malta in Speyer Süd
Saliergesellschaft übergibt Spende aus Privilegienfest an Malteser

Die Malteser freuen sich über 1.000 Euro von der Saliergesellschaft für das neue Demenzcafé. 
v.l.n.r. : Alfred Schießler (1. Vorsitzender Saliergesellschaft), Klaus Feichtner (Schatzmeister Saliergesellschaft), Alfred Wittmer (Finanzkurator Malteser), Dirk Wachsmann (Geschäftsführer Malteser), Wolfgang Opielka (2. Vorsitzender Saliergesellschaft).
  • Die Malteser freuen sich über 1.000 Euro von der Saliergesellschaft für das neue Demenzcafé.
    v.l.n.r. : Alfred Schießler (1. Vorsitzender Saliergesellschaft), Klaus Feichtner (Schatzmeister Saliergesellschaft), Alfred Wittmer (Finanzkurator Malteser), Dirk Wachsmann (Geschäftsführer Malteser), Wolfgang Opielka (2. Vorsitzender Saliergesellschaft).
  • Foto: Malteser Speyer
  • hochgeladen von Jana Hepperle

1.000 Euro für das neue Demenzcafé der Malteser in Speyer Süd sind beim diesjährigen Privilegienfest im Namen der Saliergesellschaft gesammelt worden. Führende Vertreter der Gesellschaft übergaben nun feierlich den Spendenscheck an den bekannten Hilfsdienst, der Anfang September das vierte Demenzcafé in Speyer eröffnet hat.

„Wir haben uns entschieden, den diesjährigen Erlös aus dem Privilegienfest an das neue Demenzcafé der Malteser in Speyer Süd zu geben, in dem Betroffene stundenweise betreut werden während pflegende Angehörige eine Entlastung erfahren. Es handelt sich hier um ein hoch aktuelles, soziales Anliegen, welches die Malteser in beeindruckender Art und Weise für Speyer angehen,“ sagte Alfred Schießler, 1. Vorsitzender der Saliergesellschaft bei der Spendenübergabe

Dirk Wachsmann, Geschäftsführer der Malteser, freute sich über die großzügige Unterstützung der traditionsreichen Organisation: „Mit der Spende können wir die Sachausstattung unseres neuen Demenzcafés in Speyer finanzieren und einige Ausgaben unseres Fahrdienstes decken, der die Besucher zum Café Malta und wieder nach Hause bringt.“

Seit 27 Jahren richtet die Saliergesellschaft am ersten Augustwochenende das Privilegienfest zur Erinnerung an den am 7. August 1106 verstorbenen Kaiser Heinrich IV. aus der Familie der Salier aus. Dieser konnte nach seinem Kirchenbann erst 1111 im Dom zu Speyer beigesetzt werden. Zu dem Anlass verlieh sein Sohn Heinrich V. umfangreiche Bürgerprivilegien, die jedoch auch an Forderungen geknüpft waren: Am Todestag seines Vaters sollten die Speyerer mit Kerzen in den Händen zu einem Gedenkgottesdienst in den Dom kommen und „von jedem Hause ein Brot den Armen zum Almosen“ geben.

Mit einem Umtrunk und gesegneten Broten nach einem Gottesdienst im Dom, die gegen eine Spende für einen wohltätigen Zweck in Speyer ausgegeben werden, übersetzt die Saliergesellschaft die Tradition der Armenspeisung in die Moderne.

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