Pistorius in Speyer: Bund und Stadt starten Dialog über Kurpfalz-Kaserne
- V.l.n.r.: Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius, Oberst Michael Trautermann, Landeskommado RLP, und Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann
- Foto: Stadt Speyer/gratis
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Speyer. In Speyer steht die Zukunft der Kurpfalz-Kaserne erneut im Fokus. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besuchte am Dienstag die Stadt, um mit der Kommune über mögliche Perspektiven des Standorts zu sprechen. Der Entscheidungsprozess zur künftigen Nutzung gilt als weit fortgeschritten, ist aber noch nicht abgeschlossen.
Im Zentrum des Treffens mit Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler stand die Frage, wie militärische Anforderungen und Interessen der Stadt miteinander abgestimmt werden können.
Erste Gesprächsrunde Anfang April
Bundesministerium und Stadt vereinbarten, einen sogenannten Standortdialog zu beginnen. Dabei sollen Bund, Kommune und Land Rheinland-Pfalz gemeinsam prüfen, welche Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände der Kurpfalz-Kaserne bestehen.
Eine erste Gesprächsrunde ist bereits terminiert. Am 1. April 2026 sollen Vertreter der Stadt, des Verteidigungsministeriums, des Landes Rheinland-Pfalz sowie der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zusammenkommen.
Ziel ist es, die Perspektiven des Standorts auf sachlicher Ebene zu klären und einen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit zu schaffen.
Stadt will Interessen der Region einbringen
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler betonte beim Treffen die Bedeutung des Dialogs für Speyer und die Region. „Für Speyer ist es entscheidend, dass wir die Interessen unserer Stadt und der Region klar einbringen. Bei allen Prüfungen der Kurpfalz-Kaserne geht es nicht nur um militärische Aspekte, sondern auch darum, welche Chancen und Perspektiven sich für unsere Stadt ergeben. Der Dialog heute war ein wichtiger Schritt, um dies auf Augenhöhe zu besprechen.“
Nutzung des Geländes weiterhin offen
Welche konkrete Zukunft die Kurpfalz-Kaserne haben wird, steht derzeit noch nicht fest. Der Besuch des Verteidigungsministers zeigt jedoch, dass die Abstimmung zwischen Bundeswehr und Kommune in eine entscheidende Phase eintritt.
Für Städte wie Speyer haben Kasernenstandorte häufig eine große Bedeutung. Sie betreffen nicht nur militärische Infrastruktur, sondern auch Arbeitsplätze, Flächennutzung und mögliche Entwicklungsprojekte für ganze Stadtteile.
Die Kurpfalz-Kaserne in Speyer-Nord war seit den Sechziger Jahren und bis zu ihrer Schließung Ende 2015 Bundeswehrstandort. Sie war Heimat des Spezialpionierbataillons 464. Heute wird das Areal teils als Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt. Die Stadt möchte das Gelände städtebaulich entwickeln.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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