Umweltpreis in Speyer: Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt
- Bei dem Projekt der Rucksackschule kommen Bausätze für Fledermauskästen der Christophorus-Werkstätten zum Einsatz
- Foto: Christophorus-Werkstätten
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Speyer. In Speyer profitieren zwei Vereine von einer neuen Förderung für Umwelt- und Klimaschutz. Die Stiftung der Stadtwerke Speyer vergibt insgesamt 7.660 Euro an lokale Projekte – mit direkter Wirkung für Kinder und Jugendliche in der Stadt.
Der Beschluss fiel am 25. März durch den Stiftungsrat.
Zwei Projekte setzen auf Bildung und Artenvielfalt
Gefördert werden zwei Initiativen, die Umweltbildung und praktischen Naturschutz verbinden.
Der Verein „Miteinander e. V. Aussiedler Netzwerk“ erhält 2.500 Euro für das Projekt „Ökokids III – Aktiv im Alltag für den Klimaschutz“. Geplant sind Workshops und Exkursionen, bei denen Kinder und Jugendliche sich mit Themen wie Natur, Umwelt und nachhaltigem Verhalten beschäftigen.
Deutlich höher fällt die Förderung für den „Verein der Freunde und Förderer der Rucksackschule Speyer e. V.“ aus. Mit 5.160 Euro wird das Projekt „Artenvielfalt in der Stadt“ unterstützt.
Nistkästen und Schulprojekte werden ausgebaut
Bereits seit 2022 engagiert sich die Rucksackschule in Speyer für den Artenschutz. Auf dem Friedhof wurden damals 84 Vogelnistkästen und fünf Fledermauskästen installiert.
Schulklassen betreuen diese Anlagen, reinigen sie und lernen dabei praktische Naturschutzarbeit kennen. Das Projekt soll nun erweitert werden – mit weiteren Nistkästen, Workshops und neuen Bildungsangeboten.
Auswahl aus mehreren Bewerbungen
Für den Umweltpreis standen insgesamt 12.000 Euro zur Verfügung. Vier Projekte hatten sich beworben, zwei davon erhielten nun den Zuschlag. Nicht vergebene Mittel werden in die nächste Ausschreibung übertragen.
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler erklärte: „Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie viel Aktivität und Kreativität in unserer Stadt steckt.“ Auch Georg Weyrich, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer, betonte die Zielrichtung:
„Viele kleine Initiativen können gemeinsam viel bewegen – genau solche Projekte wollen wir mit unserer Stiftung stärken.“
Der Umweltpreis der Stadtwerke setzt bewusst auf kleinere, lokal verankerte Projekte. Ziel ist es, konkrete Veränderungen im Alltag anzustoßen – etwa durch Umweltbildung oder direkten Artenschutz vor Ort.
Gerade Projekte mit Beteiligung von Kindern und Jugendlichen spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie langfristig das Umweltbewusstsein in der Region prägen.
Bewerbungen für den nächsten Umweltpreis sind bereits möglich. Gefördert werden Projekte, die in den Jahren 2027 und 2028 umgesetzt werden sollen.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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