Jeep ist nicht nur ein Fahrzeug - Jeep ist ein Gefühl - ein Abenteuer
Offroadspaß als Charity-Veranstaltung zugunsten der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM)

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SPEYER. Am 3. August besuchte der Stammtisch Speyer mit sechs Fahrzeugen die "Archaeopteryx-Veranstaltung", die der Stammtisch München des Jeep-Club-Deutschland ausgerichtet hat. Der Name der Veranstaltung ist durch den Urvogel, der auf dem Gelände des Steinbruchs gefunden wurde, entstanden.

Die 13. Archaeopteryx-Trophy stand dieses Mal nicht nur für Offroad-Spaß. Der Münchener Stammtisch hatte sich vorgenommen, mit dieser Veranstaltung einen guten Zweck zu unterstützen, das AKM.
Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München betreut schwerst- und unheilbar kranke Kinder und Jugendliche.

Die Kinder, die mit ihren Eltern und Betreuern kamen, insgesamt 32 Gäste vom AKM, wurden vom Fahrerlager mit einem Shuttle, der zur Verfügung stand, ins Gelände gebracht. Sie sollten einen fantastischen Tag erleben. Sie hatten viel Spaß beim Einsteigen, Mitfahren und Anschauen von den tollen Geländewagen und beim Zuschauen, wie sich die Fahrer durch die einzelnen Sektionen jonglierten. Es gab außerdem einen kleinen Wettbewerb für den schönsten Jeep, wobei die Wertung den Kindern überlassen wurde. Natürlich gewann eines der Shuttle-Fahrzeuge. 

Die ganze Veranstaltung war auch darauf ausgelegt, für die Stiftung Geld zu sammeln.
Mit einer Tombola; einer Versteigerung von wertvollen Sachspenden; mit Finanzspenden gewerblicher Sponsoren,  von privaten Spendern und zusätzliche Spenden, die beim Losverkauf spontan flossen, kam für die Stiftung ein Gesamtbetrag über 6.500,- EUR zusammen. Dazu trug auch bei, dass die Organisatoren auf ihre Reisekostenvergütung zugunsten der Stiftung verzichteten.
 
Die 36 Offroader waren gut beschäftigt. Und zwar damit, ihre Fahrzeuge sicher durch die drei anspruchsvoll gesteckten Sektionen zu bringen und möglichst wenig Strafpunkte zu kassieren. Jeweils zu den Sektionen, gab es ein Spiel, bei dem die Geschicklichkeit zählte, um weitere Punkte zu ergattern. Da ging´s schon teilweise recht lustig zu. Es war nicht immer so einfach, wie man dachte.

Ein "Jeepler" versuchte sich sogar als U-Boot-Kapitän und vergaß dabei, dass sein Fahrzeug nicht für die "Tiefsee" geeignet ist. Der Schlam"m"assel konnte durch schnelle Hilfe so gering wie möglich gehalten werden. Der Jeep lebt!

Bei der "Zwickerlsuche" konnte man mit viel Ehrgeiz und gutem Gespür wiederum zusätzliche Punkte sammeln. Die Suche gestaltete sich aber auch nicht so einfach wie gedacht, die Zwickerl waren gut versteckt und auch nicht immer leicht zu erreichen. Die Fahrer mussten mit ihren Fahrzeugen so dicht wie möglich ranfahren, dass man die Karte, die vorne am Kühler angebracht war und nicht entfernt werden durfte, mit dem Zwickerl abknipsen konnte.

Zwischendrin gab es die Möglichkeit, sich zum Mittagessen ins Fahrerlager zu begeben, dort gab es den Offroadgrill, wo sich jeder mit Steak, Bratwurst, Kartoffelsalat, Pommes, Getränken usw. versorgen konnte.

Die Aufgaben der Fahrer waren noch nicht erledigt. Es gab eine GPS-Tour, die durch das wundervolle Altmühltal führte, auf den Spuren der Pilgerer. War der erste Anfahrtspunkt erreicht, gab es Aufgaben zu lösen bzw. Fragen zu beantworten, um die Koordinaten für die nächste Station herauszufinden. So legte man, wenn man alle Punkte schaffte, insgesamt ca. 85 km zurück. Es war eine sehr sehenswerte und lehrreiche Tour, mit interessanten Einblicken in das Leben der Pilgerer.

Schon am Freitagabend gab es einen weiteren interessanten Ausflug, nämlich eine Besichtigung der Burg Harburg mit Burgführung.

Am Samstagabend ging es in die "Rose" in Langenaltheim zum gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Beisammensein. Dort fand auch die Tombola, die Versteigerung der Sachspenden und die Siegerehrung statt. Der Stammtisch Speyer konnte einige vordere Plätze belegen.

Am Sonntagmorgen durften, zur Freude von klein und groß, die ferngesteuerten Modelle im Gelände bewegt werden. Einige dieser RC-Cars sind den Original-Jeeps detailgetreu nachempfunden.

Dem gesamten Orga-Team des Stammtisch München gebührt ein riesengroßes Dankeschön für diese gut durchdachte und gelungene Veranstaltung. Der Stammtisch Speyer kommt sehr gerne wieder zur nächsten Archaeopteryx.

Autor:

Gabriela Müller aus Speyer

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