Junge Kirche Speyer beschließt Satzung und stärkt Prävention
- Die Diözesanleitung (v.l.n.r.) Jan Ochsner, Cornelius Appelmann, Hanna Poß, Fabian Vollrath
- Foto: JUNGE KIRCHE SPEYER
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Speyer/Bad Dürkheim. Vom 26. bis 28. September 2025 fand im Christophorushaus in Bad Dürkheim die Diözesankonferenz der Jungen Kirche Speyer (JUKI) statt. Mitglieder aus der gesamten Diözese kamen zusammen, um wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Verbandes vorzunehmen. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Verabschiedung einer neuen Satzung, die Erweiterung des Institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) sowie die Planung der Arbeit für das kommende Jahr. Ergänzt wurde das Programm durch einen Gottesdienst, einen bunten Abend und zahlreiche Möglichkeiten zum offenen Austausch.
Nach mehrjähriger Vorbereitung verabschiedeten die Mitglieder eine neue Satzung, die insbesondere im Hinblick auf die veränderten Pfarreistrukturen die Zukunftsfähigkeit der JUKI sichern soll. Cornelius Appelmann, Mitglied der Diözesanleitung, betonte die Bedeutung dieses Schrittes und bezeichnete die neue Satzung als starkes Fundament für die kommenden Jahre.
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die Erweiterung des Institutionellen Schutzkonzeptes. Damit setzt die JUKI ihre Arbeit zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen konsequent fort. Der Fokus liegt auf der Prävention sexualisierter Gewalt sowie auf der Schaffung sicherer Räume. Fabian Vollrath, neu gewählter Diözesanleiter, hob hervor, dass Prävention für die JUKI keine Pflichtübung, sondern ein Ausdruck ihres Selbstverständnisses sei.
Neben den strukturellen Fragen erarbeiteten die Mitglieder auch eine Jahresplanung, die ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vorsieht. Dabei sollen spirituelle Angebote ebenso Platz finden wie gemeinschaftsfördernde Aktivitäten. Jan Ochsner aus der Diözesanleitung betonte, dass die Vielfalt der geplanten Projekte die ganze Breite des Verbandes sichtbar machen werde.
Im Rahmen der Wahlen wurde Fabian Vollrath in die Diözesanleitung gewählt. Zudem konnten acht neue Mitglieder für den Diözesanrat gewonnen werden, die sich engagiert in die Arbeit einbringen wollen. Nach langjähriger Tätigkeit legte Judith Sell ihr Amt in der Diözesanleitung nieder. Die JUKI dankte ihr für ihr großes Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Verbandes.
Die Diözesankonferenz 2025 verdeutlichte einmal mehr die Kraft und Kreativität junger Menschen in der Kirche. Mit der neuen Satzung, dem erweiterten Schutzkonzept und einer frischen Jahresplanung sieht sich die JUKI gut aufgestellt für die Zukunft. Hanna Poß, Mitglied der Diözesanleitung, blickte optimistisch nach vorn und freut sich darauf, die neuen Strukturen aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit vielen Engagierten Neues zu entwickeln. [red]
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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