Kolumne von Andrea Kling
Dank "Butler" ins gemachte Nest

Bei uns zuhause wird fleißig gearbeitet und kommuniziert, doch wir haben nichts zu tun und erst recht nichts zu sagen. Unser „Butler“ regelt alles nach vollster Zufriedenheit. Wir können uns praktisch ins „gemachte Nest“ setzen, müssen uns weder um die Heizung, noch um die Tasse Cappuccino oder gar um unsere Gesundheit kümmern. Alles regeln die dienstbaren Geister unseres Haushaltes selbst.
Das Zauberwort – viele werden es längst erraten haben – heißt „Smart Home“. Dank intelligenter Geräte (deren Gehirne besser arbeiten als unsere eigenen „grauen Zellen“) und ihrer Bereitschaft miteinander in Kontakt zu treten, erledigen sich alle Arbeiten von selbst. Ob Waschmaschine, die weiß wie viel Futter, nein Waschmittel, sie braucht, oder kleine Saugroboter mit Appetit auf Wollmäuse, die sich auch bei größtem Dreck nicht aus dem Staub machen sondern eigenständig für Sauberkeit sorgen – wir können immer mehr Verantwortung unserem Smartphone übertragen, das als oberster Tugendwächter dafür sorgt, dass alle Arbeiten in Angriff genommen werden.
Mit verschiedenen Apps ausgestattet, tüftelt das tüchtige Handy die richtige Ernährung für uns aus, misst Puls und Blutdruck und macht uns bei schlechten Werten Beine, damit unser Körper mal wieder in Bewegung kommt. Schließlich sitzen wir den lieben langen Tag zu Hause rum und haben einfach nichts mehr zu tun ...

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