„Ich will weiter, immer weiter!“: Vortrag über das Leben von Paula Modersohn-Becker
- Werk von Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Vertreterinnen der Worpsweder Künstlerkolonie.
- Foto: Store Norske Leksikon
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Neustadt. Anlässlich des 150. Geburtstags der Malerin Paula Modersohn-Becker lädt das GDA Wohnstift in Neustadt zu einem kunsthistorischen Vortrag ein. Unter dem Titel „Ich will weiter, immer weiter!“ spricht Dr. Thomas Carstensen am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 16 Uhr im Festsaal des GDA Wohnstifts in der Haardter Straße 6 über Leben und Werk der Künstlerin.
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) gilt heute als bedeutendste Malerin der Worpsweder Künstlerkolonie. Zu ihren Lebzeiten blieb ihr die Anerkennung dort jedoch weitgehend verwehrt. Ihr Ehemann Otto Modersohn hielt in seinem Tagebuch fest: „Verstanden wird sie hier von keinem.“ Schon früh erkannte die Künstlerin, dass sie ihren künstlerischen Horizont erweitern musste. Ihr Wunsch nach Veränderung kommt auch in ihrem Ausspruch zum Ausdruck: „Ich glaube, ich werde mich von hier fortentwickeln.“
Der Vortrag beleuchtet das kurze, intensive Leben der Malerin zwischen der norddeutschen Provinz und der Kunstmetropole Paris. Im Mittelpunkt stehen ihr Ringen um künstlerische Entwicklung und Eigenständigkeit sowie ihre Bedeutung für die beginnende Emanzipation der Frauen und deren Streben nach einer selbstbestimmten Existenz.
Eintrittskarten sind an der Rezeption des GDA Wohnstifts in der Haardter Straße 6 in Neustadt erhältlich.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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