Robin Kaltenbach: Mit dem Handbike ans Schwarze Meer
- Robin Kaltenbach
- Foto: Robin Kaltenbach
- hochgeladen von Michael Landgraf
Robin Kaltenbach hat es geschafft. Mit dem Handbike ist er in der Südpfalz gestartet, mit eigener Kraft ist er entlang des Rheins und der Donau gefahren. Dann wählte er den beschwerlichen Weg über die Karpaten, um das Donaudelta am Schwarze Meer zu erreichen und danach noch Nordgriechenland zu erkunden. Seine rund 3.500 Kilometer lange Tour durch Osteuropa, durch die vielfältigen Natur- und Kulturräume, dokumentierte der Umweltwissenschaftler mit Fotos und eindrucksvollen Kurzfilmen. Bemerkenswert ist dabei sein persönlicher Hintergrund: Aufgrund einer Querschnittlähmung infolge einer Krebserkrankung in der Kindheit nutzt Kaltenbach heute das Handbike, um die Welt zu entdecken. Seine Reise zeigt eindrucksvoll, was mit Mut, Ausdauer und Offenheit möglich ist.
Was Robin Kaltenbach auf seiner Fahrt erlebte, waren neben den Naturerlebnissen eine große Gastfreundschaft, aber auch Situationen, die nicht vorhersehbar waren. Gefährlich wurde es immer dann, wenn Verkehrswege allein auf den Autoverkehr eingestellt waren, oder wenn Feld- und Radwege aufgrund von Regenwetter zu Schlammpisten mutierten.
Kaltenbach bietet Bildvorträge über seine Reise an, unter dem Titel „Aus eigener Kraft – mit dem Handbike durch Osteuropa“. Den Start machte eine beeindruckende Vorstellung im Landauer Ratssaal. Veranstalter war der Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung der Stadt Landau mit der Beigeordneten Lena Dürphold sowie mit dem städtischen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung Maik Leidner. Dabei zeigte Kaltenbach sein Talent als Erzähler, in dem er ernst und humorvoll zugleich seine Reise in Szene setzte.
Autor:Michael Landgraf aus Neustadt/Weinstraße |
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