SV Waldhof Mannheim nach Pokal-Derby vom DFB bestraft
- Symbolfoto: SV Waldhof Mannheim.
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Mannheim. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den SV Waldhof Mannheim wegen der Vorkommnisse beim Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einer Geldstrafe von 100.000 Euro belegt. Zudem muss der Verein zwei Liga-Heimspiele unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Eine dieser Partien wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Damit findet das nächste Drittligaspiel des SV Waldhof gegen die TSG Hoffenheim II im Carl-Benz-Stadion vor deutlich eingeschränkter Zuschauerkulisse statt. Zutritt erhalten nach Vereinsangaben ausschließlich Inhaber von Sitzplatz-Dauerkarten für die Blöcke 1 bis 6 sowie 11 bis 18, Stehplatz-Dauerkarteninhaber aus nicht von den Ausschreitungen betroffenen Bereichen der Blöcke F, G, H sowie M, N und O, außerdem Inhaber von VIP- und Schiedsrichterkarten sowie Gästefans. Ein weiterer Kartenverkauf ist nicht erlaubt. Der SV Waldhof hat das Strafmaß akzeptiert, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Verein kündigt weitere Sicherheitsmaßnahmen an
Nach dem Pokalspiel gegen Kaiserslautern habe der Verein nach eigenen Angaben Gespräche mit der Stadt Mannheim, dem baden-württembergischen Innenministerium, Fanvertretern, Dienstleistern und Sicherheitsverantwortlichen geführt. Der SV Waldhof kündigte an, die Aufklärung der Vorfälle zu unterstützen und bei identifizierten Tätern auch Stadionverbote zu prüfen.
Der Ordnungsdienst sei insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen verstärkt worden. Vorgesehen seien zudem weitere Maßnahmen bei Einlasskontrollen und Videoüberwachung. Der Verein arbeitet außerdem an einem Schutzkonzept für das Carl-Benz-Stadion, das mit einem vorgesehenen Schutzkonzept-Team das Sicherheitsgefühl der Stadionbesucher stärken soll. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |