Rhein-Neckar Löwen: Sechs Löwen bei der EM aktiv – Es könnten sogar noch mehr werden!
- Löwen-Spieler Haukur Thrastarson steht im EM-Kader von Island.
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Von Andreas Martin
Handball. Bereits kurz nach Weihnachten hat sich die Handball-Bundesliga in die Spielpause wegen der Handball-EM 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen (15. Januar bis 1. Februar) verabschiedet. Zum Jahresabschluss holten sich die Rhein-Neckar Löwen dabei noch mal einen wichtigen 30:26 (15:16)-Auswärtssieg beim Schlusslicht SC DHfK Leipzig. Die Löwen haben sich damit mit 22 Zählern auf Platz sieben in die Ligapause verabschiedet. Der Rückstand auf die sechstplatzierten Gummersbacher beträgt drei Punkte. Damit darf sich das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla weiterhin Hoffnungen auf einen Europapokalplatz machen. Erst am Mittwoch, dem 11. Februar (19 Uhr), geht es in der Handball-Bundesliga für die Badener in der Mannheimer SAP Arena mit dem Heimknaller gegen den THW Kiel wieder um Zähler. In Leipzig glänzte Jannik Kohlbacher mit acht Treffern, während David Späth vor den 6828 Zuschauern satte 14 Paraden auspackte! In dieser Form werden die beiden auch Stützen der deutschen Handballherren bei der nun anstehenden Europameisterschaft sein. Während Späth und Kohlbacher fester Bestandteil des EM-Kaders von Bundestrainer Alfred Gislason sind, könnte der Anteil an Gelbhemden im DHB-Team im Turnierverlauf noch ansteigen. So zählen Löwen-Kapitän Patrick Groetzki, Tim Nothdurft und Sebastian Heymann zum erweiterten EM-Kader des DHB-Teams und könnten im dänischen Herning noch nachrücken. Schließlich sind während der Vorrunde, Hauptrunde und Finalrunde jeweils zwei Wechsel im Kader möglich. Spieler des zweifachen deutschen Handballmeisters finden sich allerdings nicht nur im deutschen EM-Kader wieder. So steht Lukas Sandell für Co-Gastgeber Schweden im EM-Aufgebot, Dani Baijens darf für die Niederlande ran. Gino Steenaerts ist für die Schweiz am Ball und Haukur Thrastarson will mit den Isländern für Furore sorgen. Das deutsche Team bestreitet vor der Abreise nach Dänemark noch zwei Testspiele gegen Kroatien. Am Donnerstag, dem 8. Januar, geht es um 20.30 Uhr (Livestream auf sportschau.de) zunächst in Zagreb gegen den Vizeweltmeister zur Sache. Am Sonntag, dem 11. Januar (18.05 Uhr/ARD), treffen Deutschland und Kroatien dann in Hannover zum zweiten Duell aufeinander. In der Vorrundengruppe A spielt das DHB-Team zum EM-Auftakt am Donnerstag, dem 15. Januar, gegen Österreich (20.30 Uhr/ARD). Es folgt am Samstag, dem 17. Januar, das zweite Gruppenspiel gegen Serbien (20.30 Uhr/ARD). Den Vorrundenabschluss am Montag, dem 19. Januar (20.30 Uhr), gegen Spanien überträgt dann das ZDF. Wenn sich die deutschen Handballherren für die EM-Hauptrunde qualifizieren, werden die ARD und das ZDF jeweils zwei Partien der DHB-Auswahl übertragen. Erreicht Deutschland das Halbfinale, würde die ARD dieses am 30. Januar übertragen. Sollte es für das Gislason-Team gar ins Finale gehen, überträgt dieses dann am 1. Februar das ZDF. In den Livestreamangeboten und Mediatheken von ARD und ZDF gibt es zudem weitere EM-Partien live zu sehen. Wer allerdings alle 56 Spiele der Handball-EM 2026 sehen will, der braucht ein kostenpflichtiges Dyn-Abo. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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