Rhein-Neckar Löwen: Klarer Heimsieg gegen Erlangen – Gummersbach kommt und dann geht’s nach Flensburg
- Löwen-Torhüter Mike Jensen hatte gegen Erlangen viel Grund zum Jubeln.
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Von Andreas Martin
Handball. Einen rundum gelungenen Nikolaustag begingen die Rhein-Neckar Löwen am Samstag vor den 6827 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena. Genauer gesagt, einen rundum gelungenen Löwenherz-Spieltag, stand das Heimspiel in der Handball-Bundesliga gegen den HC Erlangen doch im Zeichen des guten Zwecks. So wurden am Löwenherz-Spieltag in der SAP Arena Spenden für das Pilgerhaus Weinheim gesammelt. Die Einrichtung an der Bergstraße unterstützt Jugendliche, Familien und Menschen mit Behinderung durch verschiedene Projekte. Zur besonderen Atmosphäre gehörte auch der klare 35:27 (18:14)-Heimsieg der Rhein-Neckar Löwen gegen den HC Erlangen, mit dem das Team von Löwen-Cheftrainer Maik Machulla erfolgreich an den starken Auftritt beim vorangegangenen 30:23-Sieg in Wetzlar anknüpfte. Beim Sieg in Wetzlar zog sich Rückraumspieler Robin Timmermeister allerdings einen Innenmeniskusriss zu, der bereits erfolgreich operiert wurde. Er wird den Löwen mindestens bis zum Jahresende fehlen. Junglöwe Elias Ciudad Benitez bekam indessen ein ganz besonderes vorweihnachtliches Geschenk, durfte der Youngster doch am Samstag erstmals im Bundesligateam der Gelbhemden mitwirken. Zunächst schienen die Gäste aus Mittelfranken das Spiel noch ausgeglichen gestalten zu können. So verkürzten die Erlanger, kurz nach dem Mike Jensen beim Stand von 14:12 für David Späth ins Tor der Löwen kam, durch Andri Mar Runarsson auf 14:13. Runarsson sollte nach den 60 Spielminuten mit insgesamt 13 Toren auch bester Torwerfer der Partie sein, die Niederlage des HCE konnte er damit aber nicht verhindern. Runarsson verkürzte für die Gäste vor der Pause noch auf 16:14, aber danach war Jannik Kohlbacher für die Badener zum 17:14 erfolgreich, der ebenso wie seine vier Löwen-Teamkollegen David Späth, Patrick Groetzki, Sebastian Heymann und Tim Nothdurft von Bundestrainer Alfred Gislason in den erweiterten 35er-Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die Handball-EM 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden (15. Januar bis 1. Februar) berufen wurde. Das eigentliche EM-Aufgebot wird dann am 17. Dezember nominiert. Haukur Thrastarson erhöhte noch vor der Pause auf 18:14. Nach dem Tor von Runarsson gelang den Gästen halbzeitübergreifend über sieben Minuten kein eigenes Tor mehr und Löwen-Torwart Jensen stand zwischenzeitlich bei einer Abwehrquote von 58 Prozent (!). Diese sollte sich zwar auf immer noch stolze 40 Prozent absenken, aber wirklich in Tritt kamen die Erlanger nicht mehr. So führte das Machulla-Team schon mit 30:18 und es schien sich ein Debakel für die Franken anzubahnen. Zweistellig wurde es am Ende zwar doch nicht, aber der 35:27-Sieg der Badener geriet nicht mehr in Gefahr. In der Handball-Bundesliga geht es für die Löwen am Donnerstag, dem 11. Dezember, mit einem Heimspiel (20.30 Uhr/SAP Arena) gegen den VfL Gummersbach weiter. Am Sonntag, dem 14. Dezember (19 Uhr), folgt das Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt. Aufgrund seiner Flensburger Vergangenheit sicherlich ein ganz besonderes Spiel für Löwen-Trainer Machulla. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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