Rhein-Neckar Löwen: Heimsieg gegen Aufsteiger GWD Minden – Am Sonntag in Hamburg
- Löwen-Torwart David Späth jubelt im Heimspiel gegen GWD Minden.
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Von Andreas Martin
Handball. In der Handball-Bundesliga haben die Rhein-Neckar Löwen bei ihrer Heimpremiere gegen GWD Minden mit einem 28:24 (15:12)-Erfolg den ersten Saisonheimsieg eingefahren. Manch einer unter den 5020 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena hatte gegen den Aufsteiger vielleicht sogar einen etwas höheren Sieg zum Heimauftakt erwartet, aber das Team aus Nordrhein-Westfalen zeigte, warum das 28:28 zum Auftakt gegen Frisch Auf Göppingen wohl alles andere als ein Zufall war. So glänzte denn auch der Mindener Torhüter Tibor Ivanisevic am Mittwochabend in Mannheim mit insgesamt 16 Paraden. Getoppt wurde er allerdings von Löwen-Torwart David Späth, der gegen die Gäste aus Ostwestfalen satte 18 Paraden auspackte, darunter einige überaus spektakuläre! So hatten es die Badener letztlich auch dem starken Auftritt ihres Torwarts zu verdanken, dass die beiden Punkte gegen den starken Aufsteiger in Mannheim blieben. Die Gäste hielten denn auch von Beginn an gut mit, sodass sich Löwen-Trainer Maik Machulla beim Stand von 6:6 nicht nur zu einer Auszeit, sondern auch zu einigen Umstellungen auf dem Parkett veranlasst sah. Dies beflügelte offensichtlich David Móré, der nach der Auszeit drei Treffer für die Hausherren erzielte. Da auch Jannik Kohlbacher und Edwin Aspenbäck für die Gelbhemden eingenetzt hatten, gelang es den Löwen nun, bis auf 11:7 davonzuziehen. Auch Dani Baijens machte viel Druck nach vorne, ihm blieb mit dem 15:11 auch der letzte Löwentreffer in den ersten 30 Minuten vorbehalten. Noch vor der Halbzeitpause verkürzte Karolis Antanavičius für die Gäste auf 15:12. Karolis Antanavičius war auch der erste Treffer in Hälfte zwei vorbehalten, als er die Mindener auf 15:13 heranbrachte. Dank Lukas Sandell gelang es den Rhein-Neckar Löwen aber, ihre Führung wieder auf vier Tore zu erhöhen, als dieser zum 18:14 traf. Löwen-Kapitän Patrick Groetzki ließ das 19:15 folgen. Den Gastgebern gelang es bis auf 24:17 davonzuziehen, womit die Vorentscheidung in diesem Spiel bereits gefallen war. Der Aufsteiger bewies allerdings Kampfgeist, und als Mats Korte die Ostwestfalen in der 57. Minute auf 27:24 heranbrachte, schien es noch einmal eng zu werden. Die Abwehr der Löwen um Torhüter David Späth ließ nun allerdings keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und mit der Schlusssekunde stellte Dani Baijens mit dem Tor zum 28:24 (60.) den Endstand her. Für den niederländischen Nationalspieler steht jetzt mit den Rhein-Neckar Löwen am Sonntag (18 Uhr) das Wiedersehen beim HSV Hamburg an, bei dem er von 2022 bis 2024 selbst am Ball war. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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