Rhein-Neckar Löwen: Die Generalprobe gelingt – Am Freitag geht’s in Melsungen mit der Bundesliga los
- Löwe Jannik Kohlbacher (links) im Zweikampf mit Radojica Cepic (HC Kriens-Luzern).
- Foto: Zimmermann/PIX-Sportfotos
- hochgeladen von Andreas Martin
Von Andreas Martin
Handball. Bereits am Freitag (19 Uhr) geht es für die Rhein-Neckar Löwen in der Kasseler Rothenbach-Halle bei der MT Melsungen in der Handball-Bundesliga um die ersten beiden Punkte der Saison 2025/2026. Ihr erstes Bundesliga-Heimspiel haben die Rhein-Neckar Löwen am 3. September (19 Uhr), wenn der Aufsteiger GWD Minden in der Mannheimer SAP Arena zu Gast ist. Zum 125-jährigen Bestehen des Stammvereins TSV Baden Östringen bestritten die Rhein-Neckar Löwen in der Stadthalle in Östringen ihren letzten Test vor dem Start in die Handball-Bundesliga. In Östringen traf das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla dabei auf den aktuellen Schweizer Pokalsieger HC Kriens-Luzern, der mit 37:29 (20:14) letztlich doch recht deutlich in die Schranken verwiesen wurde. Eine gute Nachricht aus Sicht der Löwen war, dass Trainer Maik Machulla Spielmacher Dani Bajiens erneut in der Ersten Sieben aufbieten konnte, womit der Niederländer auch am Freitag beim Ligastart bei der MT Melsungen einsatzbereit sein sollte. Bis die Begegnung in Östringen so richtig ins Rollen kam, dauerte es etwas, und zur Freude der Löwen-Fans waren es schließlich dann doch die Gelbhemden, die in der Heimat den Ton gegen die Schweizer angaben. Mit dem 20:14 zur Halbzeitpause legte das Machulla-Team den Grundstein für den Sieg im letzten Testspiel denn auch schon in den ersten 30 Minuten. Die Gastgeber nahmen diesen Schwung auch in die zweiten 30 Minuten mit, als Jannik Kohlbacher zu Beginn einen Viererpack für die Löwen schnürte, der mit insgesamt sechs Treffern gemeinsam mit Tim Nothdurft an diesem Tag erfolgreichster Schütze der Badener war. Einen Tag nach dem Testspielsieg gegen die HC Kriens-Luzern erfuhren die Rhein-Neckar Löwen dann auch, wer ihr Gegner im DHB-Pokal wird. Die Auslosung schrieb dabei eine Geschichte, wie sie so wohl nur im Sport geschrieben werden kann, denn mit der SG Flensburg-Handewitt trifft insbesondere Maik Machulla auf alte Bekannte, führte er die Flensburger doch 2018 und 2019 als Trainer zur deutschen Handballmeisterschaft. Nachdem die Rhein-Neckar Löwen in der ersten Pokalrunde noch nicht ran mussten, wartet nun also ein ganz dicker Brocken auf die Gelbhemden. Immerhin hat das Machulla-Team gegen die Norddeutschen Heimvorteil. Gespielt wird die zweite Runde im DHB-Pokal zwischen dem 30. September und dem 2. Oktober. Der genaue Spieltermin wird noch bekanntgegeben. Als Austragungsort für diesen Pokalknaller ist allerdings der Heidelberger SNP Dome nicht ganz unwahrscheinlich. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.