Rhein-Neckar Löwen: Das Löwenduell geht an die Rhein-Neckar Löwen – Am Freitag geht’s nach Eisenach
- Robert Timmermeister im Spiel gegen den BHC am Ball.
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Von Andreas Martin
Handball. Die erste Märzwoche hielt für die Rhein-Neckar Löwen gute und schlechte Nachrichten parat. Nach der 28:35-Niederlage in Berlin am 1. März, erhielt der zweifache deutsche Handballmeister am 2. März unerfreuliche Post von der HBL, die die Löwen in einem Bescheid darüber in Kenntnis setzte, dass die zwei Punkte aus dem 32:30-Sieg gegen den TBV Lemgo Lippe aufgrund eines formellen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Schiedsvereinbarung aberkannt werden. Gegen diese Entscheidung haben die Rhein-Neckar rechtliche Schritte eingeleitet, um dies doch noch zu verhindern. Nicht mehr verhindern konnten die Badener allerdings die nächste Hiobsbotschaft, die sie am Freitag ereilte. So hatte sich bei Rückraumspieler Halil Jaganjac die drei Tage zuvor im Training erlittene Verletzung als Mittelfußbruch herausgestellt, der bereits erfolgreich operiert wurde. Für den 27-jährigen Kroaten in Diensten der Gelbhemden ist damit die Handball-Bundesligasaison 2025/2026 bereits gelaufen. Einen Tag zuvor gab es aus Sicht der Rhein-Neckar Löwen zum Glück auch Gutes zu vermelden, denn Robert Timmermeister hat seinen Vertrag bei den Badenern verlängert. Der gebürtige Niedersachse wird den Löwen bis ins Jahr 2028 erhalten bleiben.
28:25-Sieg gegen den BHC
Zum Abschluss der ersten Märzwoche fuhr das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla dann am Sonntag vor 6321 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena gegen den Bergischen HC einen 28:25 (14:11)-Sieg ein. Im Löwenduell taten sich die Hausherren gegen die Löwen aus dem Bergischen Land allerdings schwer, traten die Gäste doch nicht auf wie ein Tabellenfünfzehnter. In den eigens für den Weltfrauentag am 8. März entworfenen lila Trikots, von deren Verkaufserlös zehn Prozent an das Frauenhaus Mannheim gehen, machten die Gastgeber allerdings zunächst eine richtig gute Figur. So zogen sie dem BHC erst einmal davon, als Haukur Thrastarson mit einem verwandelten Siebenmeter für eine 10:4-Führung sorgte, der auch das 14:8 erzielte. Das Machulla-Team schien nun auf einem guten Weg, kassierte aber das 14:9 und handelte sich zusätzlich eine Zweiminutenstrafe gegen Steven Plucnar ein. So konnten die Gäste das Spiel bis zur Halbzeit mit 14:11 ergebnistechnisch wieder enger gestalten. In der zweiten Hälfte gelang es den Badenern lange nicht mehr, als zwei oder drei Tore zwischen sich und den Gegner zu legen. Als Jannik Kohlbacher, der ebenso wie Löwen-Torhüter David Späth, von Bundestrainer Alfred Gislason für die Länderspiele der deutschen Handballer gegen Ägypten in Dortmund (Donnerstag, 19. März, 18.15 Uhr/live auf Pro7) und in Bremen (Sonntag, 22. März, 15.30 Uhr/live auf Pro7) nominiert wurde, auf 24:20 erhöhte, schien dies endlich zu gelingen, aber letztlich brachte man nur ein 28:25 ins Ziel. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause führt der Weg der Rhein-Neckar Löwen am kommenden Freitag (19 Uhr) zum ThSV Eisenach. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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