Rhein-Neckar Löwen: Auch das Bundesliga-Rückspiel gegen Flensburg geht für das Machulla-Team verloren
- Die Fans der Rhein-Neckar Löwen zeigen mit einem Banner ihre Unterstützung für Löwen-Ikone Uwe Gensheimer.
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Von Andreas Martin
Handball. Die Hoffnungen, sich vielleicht doch noch für den Europapokal zu qualifizieren, sind bei den Rhein-Neckar Löwen nicht größer geworden. Nach der 27:29-Pleite beim HC Erlangen am Ostersonntag, blieb das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla auch am Samstag ohne Punkte. Vor den 13 200 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena musste Machulla gegen seinen Ex-Club SG Flensburg-Handewitt mit 33:36 (18:18) eine erneute Niederlage hinnehmen. Schon das Bundesliga-Hinspiel in Flensburg hatten die Gelbhemden mit 29:33 verloren. Insgesamt war es sogar schon die dritte Saisonpleite gegen das Team aus Schleswig-Holstein, hatte die Löwen doch auch schon in Heidelberg das Duell im DHB-Pokal gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:38 verloren, weshalb man sich auch am kommenden Wochenende in der eher ungewohnten Zuschauerrolle wiederfindet, wenn in Köln das diesjährige Final4 um den DHB-Pokal steigt, weshalb auch die Handball-Bundesliga in der kommenden Woche pausiert. Am Samstag, 18. April, stehen sich dabei im ersten Pokal-Halbfinale der TBV Lemgo Lippe und die Füchse Berlin (15.45 Uhr/live in der ARD und auf Dyn) gegenüber. Im zweiten Halbfinale bekommen es der Bergische HC und der SC Magdeburg (18.45 Uhr/live auf Dyn) miteinander zu tun. Am Sonntag, dem 19. April, finden das Spiel um Platz drei (12.45 Uhr/live auf Dyn) und das Pokal-Finale (15.45 Uhr/live in der ARD und auf Dyn) statt. Im Rahmen des Spiels gegen Flensburg wurde in der Löwen-Fankurve mit dem Banner „Uwe, Uwe ist einer von uns“ verdeutlicht, dass man den Umgang mit der Löwen-Ikone Uwe Gensheimer durchaus kritisch sieht, die seit Kurzem nicht mehr die Position des Sportlichen Leiters innehat und mit anderen Aufgaben betraut wurde.
Bis zur Halbzeitpause ein ausgeglichenes Spiel
Nach der dritten Niederlage gegen seinen Ex-Club sah es für Löwen-Trainer Maik Machulla zunächst nicht aus. Gegen den Tabellenzweiten aus Schleswig-Holstein sorgte Jannik Kohlbacher für eine 11:9-Führung, die Haukur Thrastarson per verwandeltem Siebenmeter sogar auf 12:9 ausbaute. Die Löwen konnten sich danach aber nicht weiter von den Flensburgern absetzen, in deren Reihen mit Ex-Löwe Niclas Kirkeløkke ein überaus vertrautes Gesicht stand, wobei Kirkeløkke die Flensburger in der kommenden Saison in Richtung dänische Heimat verlässt. Kirkeløkkes dänischer Landsmann Lasse Møller brachte die Flensburger vor der Halbzeitpause schließlich sogar mit 18:17 in Führung. Zehn Sekunden vor der Pausensirene zog Kohlbacher allerdings noch einen Siebenmeter und Tim Nothdurft verwandelte diesen zum 18:18-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit lief es für die Badener dann aber gar nicht gut an, und es war Kirkeløkke, der den Norddeutschen einen 25:20-Vorsprung verschaffte. Es gelang den Löwen nun nicht mehr, dieses Defizit wieder gutzumachen, da sie den Rückstand maximal auf drei Treffer verkürzen und an diesem Abend auch nicht auf die üblichen starken Torhüterleistungen zurückgreifen konnten. So hatten David Späth (fünf Paraden) und Mike Jensen (drei Paraden) insgesamt nur halb so viele Bälle gehalten wie ihr Flensburger Gegenüber Benjamin Burić, der satte 16 Torwürfe der Badener abwehrte. Robert Timmermeister gelang es in der 59. Minute mit dem letzten Tor der Begegnung noch auf 33:36 zu verkürzen, aber dabei blieb es. Für die Löwen steht jetzt erst am Donnerstag, dem 23. April (19 Uhr), mit dem Baden-Württemberg-Duell bei Frisch Auf Göppingen das nächste Ligaspiel an. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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