Souveräner Abschied aus der Halle
Käfertal siegt 5:0 und sagt Lebewohl
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Souveräner Abschied aus der Halle: Käfertal siegt 5:0 und sagt Lebewohl
Käfertal. Besser hätte der Abschied kaum sein können: Mit einem klaren 5:0-Erfolg gegen den TSV LoLa hat sich der TV 1880 Käfertal in seinem letzten Heimspiel der Hallen-Faustballbundesliga eindrucksvoll präsentiert. In der Sporthalle der Bertha-Hirsch-Grundschule dominierten die „Buwe“ am Samstag das Viertelfinalspiel der Deutschen Meisterschaft und zogen souverän ins Halbfinale ein.
Von Beginn an zeigte das Käfertaler Team, dass es dieses letzte Hallenspiel ernst nehmen wollte. In der Startformation mit Marcel Stoklasa und Kapitän Nick Trinemeier im Angriff, Felix Schneider im Zuspiel sowie Nico Müller und Daniel Maurer in der Abwehr ließ der Gastgeber dem TSV LoLa kaum Luft. Die Sätze eins und zwei gingen jeweils mit 11:8 an Käfertal, Satz drei wurde mit 11:4 deutlich beherrscht.
Nach der ersten Pause und einer komfortablen 3:0-Satzführung nutzte Trainer Leo Goth die Gelegenheit zu personellen Wechseln. Christof Jugel übernahm das Zuspiel, Maximilian Breier und Moritz Kiefer rückten in die Abwehr. Auch mit der neuen Formation blieb Käfertal spielbestimmend und entschied den vierten Satz mit 12:10 für sich. Im letzten Durchgang kam zudem Aleksey Liebernickel für Moritz Kiefer ins Spiel – am souveränen 11:5-Satzgewinn änderte auch das nichts.
Der klare 5:0-Erfolg war Ausdruck einer konzentrierten, geschlossenen Mannschaftsleistung. Schiedsrichter Roland Schiep (TuS RW Koblenz) leitete die Partie souverän.
Mit diesem Sieg richtet sich der Blick nun auf die Deutsche Meisterschaft. Im Halbfinale treffen die Käfertaler auf den Nordmeister TV Brettdorf – eine echte Herausforderung. Gleichzeitig markiert dieses Spiel jedoch auch einen Abschied: Der TV 1880 Käfertal wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Halle antreten.
So endete die Hallen-Faustballära der Käfertaler „Buwe“ mit einem sportlichen Ausrufezeichen – würdig, souverän und mit einem letzten Heimsieg vor den eigenen Fans.
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
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