Für die Rhein-Neckar Löwen gibt es nach der 29:33-Heimpleite gegen Eisenach Pfiffe
- Von links: Den Löwen Gino Steenaerts, Tim Nothdurft, Jannik Kohlbacher und Jacob Lassen blieb im Spiel gegen Eisenach nur die Enttäuschung.
- Foto: Zimmermann/PIX-Sportfotos
- hochgeladen von Andreas Martin
Von Andreas Martin
Handball. Die Rhein-Neckar Löwen kommen in der Handball-Bundesligasaison 2026/2027 weiter nicht richtig in Tritt. Nach dem 30:30-Unentschieden bei der HSG Wetzlar folgte am 8. Oktober in der Mannheimer SAP Arena eine 29:33 (13:18)-Heimpleite gegen den ThSV Eisenach, die von einem Teil der 4803 Zuschauer mit Pfiffen quittiert wurde. Mit der Niederlage gegen die Thüringer kassierten die Gelbhemden in der HBL im achten Spiel bereits die vierte Niederlage. Dem stehen für das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla bisher nur drei Siege und ein Unentschieden gegenüber, sicher nicht die Bilanz, die man sich zu diesem Zeitpunkt bei den Badenern vorgestellt hat. Das kommende Programm in der HBL hat es für die Löwen in sich. So geht es am Donnerstag, dem 15. Oktober (19 Uhr), als Nächstes zum Rekordmeister THW Kiel nach Schleswig-Holstein und im nächsten HBL-Heimspiel haben die Löwen dann am Sonntag, dem 25. Oktober (15 Uhr/live und kostenfrei auf Welt TV und Dyn Sport Mix), den Titelverteidiger SC Magdeburg in der Mannheimer SAP Arena zu Gast.
Kohlbacher und Thrastarson können Niederlage nicht verhindern
Nachdem Jannik Kohlbacher in Wetzlar noch verletzt vom Parkett musste, war er gegen den ThSV Eisenach schon wieder mit an Bord. Auch der zuletzt etwas kränkelnde Haukur Thrastarson lief bei den Hausherren auf. Dass es nicht an Löwen-Torhüter David Späth liegt, dass sich die Badener gerade so schwertun, Spiele zu ihren Gunsten zu entscheiden, zeigte dessen Wahl zum HBL-Spieler des Monats September. Letztlich waren es aber die ehemaligen Löwen, die auf Eisenacher Seite jubeln durften. Darunter fiel nicht nur der ehemalige Löwen-Trainer Sebastian Hinze, der seinem Team offensichtlich den richtigen Gameplan mitgegeben hatte, um die zwei Punkte aus der SAP Arena mit zurück nach Thüringen zu nehmen. Erst seit dieser Saison hat David Móré das Trikot der Gelbhemden gegen das Trikot der Eisenacher getauscht. Mit Torwart Mats Grupa, Jannis Schneibel und Elias Scholtes brachten noch drei weitere ThSV-Spieler Stallgeruch aus der Löwen-Organisation mit. Nachdem Edwin Aspenbäck für die Löwen auf 5:6 verkürzt hatte, gab es einen Bruch im Spiel der Gastgeber, die sich nun rasch mit einem 5:10-Rückstand konfrontiert sahen. Aron Seesing brachte die Badener kurz vor der Halbzeitpause zwischenzeitlich auf 13:16 heran, aber Peter Walz und David Móré stellten noch vor der Pausensirene mit ihren Treffern zum 13:18‑Halbzeitstand den alten Fünf-Tore-Abstand wieder her. Diese Hypothek nahmen die Rhein-Neckar Löwen in die zweiten 30 Minuten mit. In der zweiten Hälfte kamen die Gelbhemden durch Thrastarson noch einmal bis auf 16:19 heran, liefen danach aber stets einem vier oder fünf Tore Rückstand hinterher. Als Móré in der Schlussphase für die Gäste zum 33:28 (59.) traf, war das Spiel endgültig gelaufen und das Tor von Dani Baijens zum 29:33-Endstand blieb Ergebniskosmetik. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.